
Hauptstudium: Seminar
Beruf Psychotherapeut: Voraussetzungen, Auswirkungen und Herausforderung
Zeit: 25.-27.06.2010 (Blockveranstaltung)
Ort: wird noch bekannt gegeben
Inhalt: Bereits Freud bezeichnete den Beruf des Psychotherapeuten als einen „unmöglichen Beruf“(1937) mit zahlreichen lebensqualitätsrelevanten psychischen, körperlichen und existenziellen Belastungen. Aus welchen Gründen wird dieser Beruf, der mit über 10 Jahren ausbildungsintensiver ist als andere, ergriffen? Welche Prozesse steuern die Berufswahl? Wie gestaltet sich die Lebenszufriedenheit, Arbeitsbelastung und Einkommenssituation im Vergleich zu anderen helfenden Professionen? Welchen schwierigen Gegen- und Eigenübertragungsgefühlen sind Psychotherapeuten ausgesetzt und welche Möglichkeiten zur Bewältigung (z.B. Super- und Intervision; Burnoutprophylaxe) stehen zur Verfügung? Diese Fragen sind nicht nur für die eigene Psychohygiene wichtig zu beantworten, sondern ebenso um Fehler in der Psychotherapie zu vermeiden. Befunde der Psychotherapiemisserfolgsforschung im Allgemeinen und Probleme missbräuchlicher Therapeut-Patient-Beziehung (v.a. sexuelle Übergriffe) im Besonderen bilden den letzten Themenblock im Seminar.
Leistungsnachweis:
Scheinerwerb in Klinischer Psychologie
Downloads:
Seminarplan
K. Deis: Berufswahl
Psychotherapeut
V. Hieb: Zufriedenheit von
Psychotherapeuten
S. Kimmig: Schwierige
Gegen- und Eigenübertragungsgefühle in der Psychotherapie
M. Langer: Supervision
S. Beskes & J. Schneider:
Burnoutprophylaxe
M. Mohr & S. Manssuri:
Stressbewältigung
C. Eichenberg: Sexueller Missbrauch in
Psychotherapie und Psychiatrie
Hauptstudium: Seminar
E-Health: Konzepte, Anwendungen und Einflüsse der Klinischen Psychologie
Zeit: 22.-24.01.2010 (Blockveranstaltung)
Ort: Bernhard-Feilchenfeldstr. 11 (großer Seminarraum), 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom
Inhalt: Eine Reihe von Medien hat sich in verschiedensten Bereichen der klinisch-psychologischen Intervention zur Unterstützung und Begleitung psychosozialer und psychotherapeutischer Maßnahmen als erfolgreich und nützlich erwiesen. Das Spektrum reicht vom Einsatz traditionellerer Medien wie Bücher oder Videos beispielsweise zur Psychoedukation und Selbsthilfe bis hin zu moderneren Medientypen wie dem Internet, mobilen Medien oder Virtual-Reality-Anwendungen in verschiedenen Settings innerhalb von Beratung und Psychotherapie. Inzwischen wird auch die Nutzung digitaler Medien zunehmend selbstverständlicher, die mit Schlagworten wie „Sozialinformatik“, „Medizininformatik“, „Telemedizin“ oder „E-Health“ belegt ist. Der klinisch-psychologische und psychiatrische Bereich ist dabei eingeschlossen. Im Seminar werden aktuelle Entwicklungen des „E-Health“ im internationalen Raum vorgestellt und anhand von konzeptionellen Überlegungen und empirischen Befunden auf ihre Adaptation im deutschen Gesundheits- und Versorgungssystem geprüft. Heute kann jedoch schon als gesichert gelten, dass die Auseinandersetzung mit digitalem Medieneinsatz für die klinisch-psychologische Forschung und Praxis sowie für Medienwissenschaftler in verschiedener Hinsicht ein relevantes und fruchtbares Arbeitsfeld ist.
Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie
Basisliteratur:
Eichenberg, C. (2008). Bedeutung der Medien für klinisch-psychologische Interventionen. In B. Batinic (Hrsg.), Lehrbuch Medienpsychologie (S. 503-530). Berlin: Springer.
Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.
Downloads:
Seminarplan
K. Eichel: Bibliotherapie
S. Hansen: Video
V. Hieb: Internet
M. Kresimon:
Mobilmedien
M. Lorenz: Virtuelle Realitäten
H. Soetemann: Computer
M. Mohr & S. Manssuri:
Internetsucht
K. Solbach: Pro-Ana Foren
J. Vusic & R. Bergs: Rechtliche
Grundlagen, Forschungsdesiderate und Ausblick
Sommersemester 2009
Vertretung der Veranstaltungen von Prof. Fischer am 20.4.2009: Kausale Psychotherapie: Eine Einführung
Hauptstudium: Seminar
Theorie und Technik verschiedener psychotherapeutischer Ansätze
Zeit: Do, 16.00-17.30 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychologische Diagnostik der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom
Leistungsnachweis:
Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (Entspannungstechniken,
Stabilisierungstechniken, Sokratischer Dialog und Konfrontationstechniken,
Präsentationen) für den Psychologischen Fachberater
bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung
und Übernahme eines Referats.
Basisliteratur:
Dally, A. (2004). Psychoanalytische und tiefenpsychologische Krankheitslehre. In W. Hiller, E. Leibing, F. Leichsenring & S.K.D. Sulz (Hrsg.), Lehrbuch der Psychotherapie. Bd. 1. München: CIP-Medien.
Fischer, G. (2006). Kausale Psychotherapie. Heidelberg: Asanger.
Kriz, J. (2001). Grundkonzepte der Psychotherapie (5. Aufl.). Weinheim: Beltz.
Pine, F. (1990). Die vier
Psychologien der Psychoanalyse und ihre Bedeutung für die Praxis. Forum der
Psychoanalyse, 6, 232-249.
Downloads:
Seminarplan
L. Pfetschinger & S. Kieser:
Tiefenpsychologische Ansätze:
Überblick
Y. Plechanov & S. Ang´asa: Die
vier Psychologien der Psychoanalyse
L. Leifeld, L. Kersting & K. Deis:
Interventionstechniken
tiefenpsychologischer Verfahren I: Überblick
S. Leushkina & S. Lieder:
Interventionstechniken tiefenpsychologischer Verfahren II: Umgang mit
Übertragung und Widerstand
J. Bernd & K. Fervers:
Kognitiv-Behaviorale Ansätze: Überblick
K. Garthe & S. Steinkamp:
Interventionstechniken kognitiv-behavioraler Ansätze I: Sokratischer Dialog
M. Acharki, S. Hansen & F. Elkenhans:
Interventionstechniken
kognitiv-behavioraler Ansätze II: Kognitive Umstrukturierung und andere
ausgewählte Techniken
A. Otto, U. Lackhoff & S. Bethke:
Humanistische Ansätze:
Überblick
Systemische Ansätze: Überblick
M. Birke, D. Illert & J. Sieber:
Entspannungstechniken und hypnotische Verfahren
A. Müller & K. Eichel:
Meta-Indikation:
Trainings- vs.
Entwicklungsorientierte Interventionsstile im Kontext von Veränderungsprozessen
in der Psychotherapie
Hauptstudium: Kolloquium
Kolloquium für DiplomandInnen
Zeit: 14-tägig, Mi,
17.45-20.45 Uhr
Beginn: 15.04.2009
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychologische Diagnostik der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Hauptstudium: Seminar
E-Health: Konzepte, Anwendungen und Einflüsse der Klinischen Psychologie
Zeit: Do, 16.00-17.30 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom
Inhalt: Eine Reihe von Medien hat sich in verschiedensten Bereichen der klinisch-psychologischen Intervention zur Unterstützung und Begleitung psychosozialer und psychotherapeutischer Maßnahmen als erfolgreich und nützlich erwiesen. Das Spektrum reicht vom Einsatz traditionellerer Medien wie Bücher oder Videos beispielsweise zur Psychoedukation und Selbsthilfe bis hin zu moderneren Medientypen wie dem Internet, mobilen Medien oder Virtual-Reality-Anwendungen in verschiedenen Settings innerhalb von Beratung und Psychotherapie. Inzwischen wird auch die Nutzung digitaler Medien zunehmend selbstverständlicher, die mit Schlagworten wie „Sozialinformatik“, „Medizininformatik“, „Telemedizin“ oder „E-Health“ belegt ist. Der klinisch-psychologische und psychiatrische Bereich ist dabei eingeschlossen. Im Seminar werden aktuelle Entwicklungen des „E-Health“ im internationalen Raum vorgestellt und anhand von konzeptionellen Überlegungen und empirischen Befunden auf ihre Adaptation im deutschen Gesundheits- und Versorgungssystem geprüft. Heute kann jedoch schon als gesichert gelten, dass die Auseinandersetzung mit digitalem Medieneinsatz für die klinisch-psychologische Forschung und Praxis sowie für Medienwissenschaftler in verschiedener Hinsicht ein relevantes und fruchtbares Arbeitsfeld ist.
Leistungsnachweis:
Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung
der behandelten Module (Computergestützte
Dokumentation und Evaluation von Interventionen,
Gesundheitspsychologische Prävention, Suizidprophylaxe, Präsentation, Rhetorik)
für den Psychologischen Fachberater
Basisliteratur:
Eichenberg, C. (2008). Bedeutung der Medien für klinisch-psychologische Interventionen. In B. Batinic (Hrsg.), Lehrbuch Medienpsychologie (S. 503-530). Berlin: Springer.
Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.
Downloads:
Seminarplan
E. Paus: Videotechnik
S. Leushkina: Der
Einsatz des Internet in der Klinischen Psychologie
K. Kienzle: Der Einsatz von
Mobilmedien in der Klinischen Psychologie
H. Hellwig: Computerunterstütze
Diagnostik, Dokumentation und Evaluation
J. Schneider: Medieneinsatz im Rahmen stationärer
Psychotherapie
T. Scherzer: Internetsucht
M. Elson: Onlinespielsucht
P. Hogrebe: Suizidforen
J. Bauer: Pro-Ana-Foren
Grundstudium: Seminar
Umgang mit Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan
Ort: CIP-Pool, Gronewaldstr., Köln
Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung über KLIPS, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 35 Personen
Inhalt: Der
Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung
grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken
unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung
wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des
Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert
wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher
Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken
sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die
für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für
erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie
trainiert.
Leistungsnachweis: Bachelorstudiengang: Scheinerwerb
im Basismodul I: Studium Integrale, Seminar 2 (2 SWS/5 ECTS)
Prüfungsleistungen: Aktive
Teilnahme, mündliche Präsentation, Aufgaben zur Internet- und Literaturrecherche
sowie zur Manuskriptgestaltung und Zitierung, Gruppenreferat
Basisliteratur:
Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.
Downloads:
Seminarplan
Kreativitätstechniken: Mindmapping
Kreativitätstechniken: Brainstorming
Wissenschaftliche Schreibprojekte: Arbeitsschritte
Wissenschaftliche
Schreibprojekte: Schreibstörungen
Zeitmanagement
Hauptstudium: Seminar
Gesundheit und Krankheit: Theoretische, diagnostische, gesundheitspolitische und persönliche Aspekte
Zeit: Do, 16.00-17.30 Uhr
Ort: Institut für Klinische
Psychologie & Psychologische Diagnostik der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969
Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom
Inhalt: Gesundheit und Krankheit erfordern in ihrer
begrifflichen Fassung ein Prozessverständnis, das nach den Hinderungsgründen für
Gesundwerden und nach Bedingungen der Aufrechterhaltung einer Störung sucht. Nur
so gelingt eine Abgrenzung von alltäglichen Normen dieses angeblichen
Gegensatzes. Fundiertes diagnostisches Handwerkszeug ermöglicht in diesem
Zusammenhang zu entscheiden, ob präventive, kurative oder palliative Maßnahmen
im konkreten Fall angemessen sind. Diese Entscheidungen hängen wiederum eng mit
den gesetzlichen Rahmenbedingungen unseres Gesundheitssystems zusammen. Dabei
verlangt jedwede psychotherapeutische Intervention als Basis einen reflektierten
Umgang mit den eigenen persönlichen Voraussetzungen.
Im Seminar wird zunächst in die theoretischen Konzepte des Gesundheits- und
Krankheitsbegriffes und in das allgemeine Störungswissen (Nosologie, Pathogenese,
Ätiologie) eingeführt. Auf dem Hintergrund der kritischen Reflexion gängiger
klassifikatorischer Diagnosesysteme werden basale diagnostische
Grundfertigkeiten (u.a. Erstgespräch und Anamnese) vermittelt und praktisch
eingeübt. Die Bedeutung von Selbsterfahrung und Psychohygiene für angehende
Klinische Psycholog/innen und Psychotherapeut/innen wird diskutiert und anhand
konkreter Möglichkeiten illustriert.
Leistungsnachweis:
Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung
der behandelten Module (Diagnoseerstellung nach ICD, Erstinterview und
Anamneseerhebung, Gesundheitspsychologische Prävention,
Klientzentrierte Gesprächsführung,
Präsentationen)
für den Psychologischen Fachberater
bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung
und Übernahme eines Referats.
Downloads:
Seminarplan
Hauptstudium: Kolloquium
Kolloquium für DiplomandInnen
Zeit: 14-tägig, Mi,
17.45-20.45 Uhr
Beginn: 09.04.2008
Ort: Institut für Klinische
Psychologie & Psychologische Diagnostik der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969
Köln
Hauptstudium: Seminar
Theorie und Technik verschiedener psychotherapeutischer Ansätze
Zeit: Do, 16.00-17.30 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychologische Diagnostik der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen
Leistungsnachweis:
Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (Entspannungstechniken,
Stabilisierungstechniken, Sokratischer Dialog und Konfrontationstechniken,
Präsentationen) für den Psychologischen Fachberater
bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung
und Übernahme eines Referats.
Basisliteratur:
Dally, A. (2004). Psychoanalytische und tiefenpsychologische Krankheitslehre. In W. Hiller, E. Leibing, F. Leichsenring & S.K.D. Sulz (Hrsg.), Lehrbuch der Psychotherapie. Bd. 1. München: CIP-Medien.
Fischer, G. (2006). Kausale Psychotherapie. Heidelberg: Asanger.
Kriz, J. (2001). Grundkonzepte der Psychotherapie (5. Aufl.). Weinheim: Beltz.
Pine, F. (1990). Die vier
Psychologien der Psychoanalyse und ihre Bedeutung für die Praxis. Forum der
Psychoanalyse, 6, 232-249.
Downloads:
Seminarplan
K. Schulte & D. Kastenholz:
Tiefenpsychologische Ansätze: Überblick
P. Dittmann:
Die vier Psychologien der Psychoanalyse
N. Lichtenstein & E. Rugevics:
Interventionstechniken tiefenpsychologischer Verfahren I: Überblick
M. Cornelius:
Interventionstechniken
tiefenpsychologischer Verfahren II:
Umgang mit Übertragung und
Widerstand
J. Bauer & S. Casapari:
Kognitiv-behaviorale
Ansätze: Ein Überblick
F. Thornau:
Kognitiv-behaviorale Ansätze:
Sokratischer Dialog
J. Dilfer: Humanistische Ansätze: Ein
Überblick
S. Morell:
Systemische Ansätze: Ein Überblick
Grundstudium: Seminar
Umgang mit Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan
Ort: CIP-Pool, Gronewaldstr., Köln
Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung über KLIPS, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 35 Personen
Inhalt: Der
Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung
grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken
unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung
wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des
Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert
wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher
Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken
sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die
für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für
erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie
trainiert.
Leistungsnachweis: Bachelorstudiengang: Scheinerwerb
im Basismodul I: Studium Integrale, Seminar 2 (2 SWS/5 ECTS)
Prüfungsleistungen: Aktive
Teilnahme, mündliche Präsentation, Aufgaben zur Internet- und Literaturrecherche
sowie zur Manuskriptgestaltung und Zitierung, Gruppenreferat
Basisliteratur:
Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.
Downloads:
Seminarplan
Kreativitätstechniken:
Mindmapping und Clustering
Kreativitätstechniken: Brainstorming
und andere Techniken
Arbeitsschritte in
wissenschaftlichen Schreibprojekten
Erste Hilfe bei Schreibstörungen
Zeitmanagement
Hauptstudium: Seminar
E-Health: Konzepte, Anwendungen und Einflüsse der Klinischen Psychologie
Zeit: Do, 16.00-17.30 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail
Inhalt: Eine Reihe von Medien hat sich in verschiedensten Bereichen der klinisch-psychologischen Intervention zur Unterstützung und Begleitung psychosozialer und psychotherapeutischer Maßnahmen als erfolgreich und nützlich erwiesen. Das Spektrum reicht vom Einsatz traditionellerer Medien wie Bücher oder Videos beispielsweise zur Psychoedukation und Selbsthilfe bis hin zu moderneren Medientypen wie dem Internet, mobilen Medien oder Virtual-Reality-Anwendungen in verschiedenen Settings innerhalb von Beratung und Psychotherapie. Inzwischen wird auch die Nutzung digitaler Medien zunehmend selbstverständlicher, die mit Schlagworten wie „Sozialinformatik“, „Medizininformatik“, „Telemedizin“ oder „E-Health“ belegt ist. Der klinisch-psychologische und psychiatrische Bereich ist dabei eingeschlossen. Im Seminar werden aktuelle Entwicklungen des „E-Health“ im internationalen Raum vorgestellt und anhand von konzeptionellen Überlegungen und empirischen Befunden auf ihre Adaptation im deutschen Gesundheits- und Versorgungssystem geprüft. Heute kann jedoch schon als gesichert gelten, dass die Auseinandersetzung mit digitalem Medieneinsatz für die klinisch-psychologische Forschung und Praxis sowie für Medienwissenschaftler in verschiedener Hinsicht ein relevantes und fruchtbares Arbeitsfeld ist.
Leistungsnachweis:
Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung
der behandelten Module (Computergestützte
Dokumentation und Evaluation von Interventionen,
Gesundheitspsychologische Prävention, Suizidprophylaxe, Präsentation, Rhetorik)
für den Psychologischen Fachberater
Basisliteratur:
Eichenberg, C. (im Druck). Bedeutung der Medien für klinisch-psychologische Interventionen. In B. Batinic (Hrsg.), Lehrbuch Medienpsychologie. Berlin: Springer, 2007.
Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.
Downloads:
Seminarplan
Grund- und Hauptstudium: Übung
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
Zeit: Blockveranstaltung, Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: ab 2. Semester, vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen
Inhalt: Der
Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung
grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken
unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung
wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des
Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert
wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher
Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken
sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die
für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für
erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie
trainiert.
Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.
Basisliteratur:
Fischer, G. (2000). Empfehlungen für
den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1,
www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge.
Teil II. Psychotraumatologie, 1,
www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Fischer, G., Eichenberg, C., Mosetter, K. & Mosetter, R.
(2006). Stress im Beruf ? Wenn schon, dann aber richtig! Der Ratgeber für
einen intelligenten Umgang mit Stress-Situationen. Heidelberg:
Asanger.
Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und
Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.
Downloads:
Seminarplan
Vorlesungen:
"Kausale Psychotherapie: Übersozialisation" im Rahmen der Vorlesungsveranstaltung "Kausale
Psychotherapie", Prof. Dr. G. Fischer. 08. Januar 2007.
Hauptstudium: Seminar
Gesundheit und Krankheit: Theoretische, diagnostische, gesundheitspolitische und persönliche Aspekte
Zeit: Do, 16.15-17.45 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail
Inhalt: Gesundheit und Krankheit erfordern in ihrer
begrifflichen Fassung ein Prozessverständnis, das nach den Hinderungsgründen für
Gesundwerden und nach Bedingungen der Aufrechterhaltung einer Störung sucht. Nur
so gelingt eine Abgrenzung von alltäglichen Normen dieses angeblichen
Gegensatzes. Fundiertes diagnostisches Handwerkszeug ermöglicht in diesem
Zusammenhang zu entscheiden, ob präventive, kurative oder palliative Maßnahmen
im konkreten Fall angemessen sind. Diese Entscheidungen hängen wiederum eng mit
den gesetzlichen Rahmenbedingungen unseres Gesundheitssystems zusammen. Dabei
verlangt jedwede psychotherapeutische Intervention als Basis einen reflektierten
Umgang mit den eigenen persönlichen Voraussetzungen.
Im Seminar wird zunächst in die theoretischen Konzepte des Gesundheits- und
Krankheitsbegriffes und in das allgemeine Störungswissen (Nosologie, Pathogenese,
Ätiologie) eingeführt. Auf dem Hintergrund der kritischen Reflexion gängiger
klassifikatorischer Diagnosesysteme werden basale diagnostische
Grundfertigkeiten (u.a. Erstgespräch und Anamnese) vermittelt und praktisch
eingeübt. Die Bedeutung von Selbsterfahrung und Psychohygiene für angehende
Klinische Psycholog/innen und Psychotherapeut/innen wird diskutiert und anhand
konkreter Möglichkeiten illustriert.
Leistungsnachweis:
Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung
der behandelten Module (Diagnoseerstellung nach ICD, Erstinterview und
Anamneseerhebung, Gesundheitspsychologische Prävention,
Klientzentrierte Gesprächsführung,
Präsentationen)
für den Psychologischen Fachberater
bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung
und Übernahme eines Referats.
Basisliteratur:
Fischer, G., Barwinski Fäh, R. & Bering, R. (in Vorbereitung). Lehrbuch der psychologischen Psychotherapie. München: Ernst Reinhardt.
Froelich, R.E. & Bishop, F.M. (1973). Die Gesprächsführung des Arztes. Berlin: Springer.
Downloads:
Seminarplan
K. Hanke: Gesundheit
und Krankheit: Definitionen und Modelle
C. Eichenberg: Bausteine der Psychotherapie 1:
Resilienz und Salutogenese
M. Heimann:
Bausteine der Psychotherapie 2: Störungswissen: Ätiologie, Pathogenese,
Symptomatologie
F. Tornau: Diagnosesysteme:
ICD, DSM, OPD - Nutzen und Kritik
D. Drees: Diagnostische
Fertigkeiten: Erstgespräch und Anamnese in Theorie und Praxis
A. Wesser:
Lebensqualität von Psychotherapeuten
A. Orth: Persönliche
Voraussetzungen, Psychohygiene, Selbsterfahrung und Supervision für
Psychotherapeuten
Grund- und Hauptstudium: Übung
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: ab 3. Semester, vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen
Inhalt: Der
Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung
grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken
unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung
wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des
Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert
wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher
Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken
sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die
für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für
erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie
trainiert.
Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.
Basisliteratur:
Fischer, G. (2000). Empfehlungen für
den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1,
www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge.
Teil II. Psychotraumatologie, 1,
www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und
Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.
Downloads:
Seminarplan
Vorlesungen:
"Kreativität" im Rahmen der Vorlesungsveranstaltung "Kreativität, Projektmanagement, Coaching - ausgewählte Themen der Organisationspsychologie", Prof. Dr. G. Fischer. 12. Juni 2006.
"Stress im Berufsleben" im Rahmen der Vorlesungsveranstaltung "Kreativität, Projektmanagement, Coaching - ausgewählte Themen der Organisationspsychologie", Prof. Dr. G. Fischer. 17. April 2006.
"Kausale Psychotherapie – eine Einführung in zentrale Konzepte" im Rahmen der Veranstaltung "Psychotherapieforschung und psychologische Medizin", Prof. Dr. G. Fischer. 17. April 2006.
Hauptstudium: Seminar
Theorie und Technik verschiedener psychotherapeutischer Ansätze
Zeit: Do, 16.15-17.45 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail
Leistungsnachweis:
Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (Entspannungstechniken,
Stabilisierungstechniken, Sokratischer Dialog und Konfrontationstechniken,
Präsentationen) für den Psychologischen Fachberater
bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung
und Übernahme eines Referats.
Basisliteratur:
Dally, A. (2004). Psychoanalytische und tiefenpsychologische Krankheitslehre. In W. Hiller, E. Leibing, F. Leichsenring & S.K.D. Sulz (Hrsg.), Lehrbuch der Psychotherapie. Bd. 1. München: CIP-Medien.
Fischer, G. (2006). Kausale Psychotherapie. Heidelberg: Asanger.
Fischer, G., Barwinski Fäh, R. & Bering, R. (in Vorbereitung). Lehrbuch der psychologischen Psychotherapie. München: Ernst Reinhardt.
Kriz, J. (2001). Grundkonzepte der Psychotherapie (5. Aufl.). Weinheim: Beltz.
Pine, F. (1990). Die vier Psychologien der Psychoanalyse und ihre Bedeutung für die Praxis. Forum der Psychoanalyse, 6, 232-249.
Downloads:
Seminarplan
J. Schmitz:
Tiefenpsychologische Ansätze: Überblick
M. Getz & Ü.S. Seven:
Die vier Psychologien der
Psychoanalyse
A. Klein:
Psychoanalytische Interventionsatechniken: Ein Überblick
K. Abresch & A. Orth: Umgang mit Übertragung
und Widerstand
I. Abbing & A. Wesser:
Kognitiv-behaviorale Ansätze: Überblick
E. Cetin & M. Neumann: Der sokratische
Dialog
S. Hargesheimer, C. Köhler & D. Drees:
Kognitive Umstrukturierung und andere
ausgewählte Techniken
M. Heimann & U. Ahler: Humanistische Ansätze:
Ein Überblick
K. Molitor & C. Pütz: Systemische
Ansätze: Ein Überblick
L. Lisorgorko, M. Schnetgöke & M. Zadon:
Entspannungstechniken und hypnotherapeutische
Verfahren
N. Boes: Meta-Indikation:
Trainings- vs. entwicklungsorientierte Interventionsstile im Kontext von
Veränderungsprozessen in der Psychotherapie
Grund- und Hauptstudium: Übung
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: ab 2. Semester, vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen
Inhalt: Der
Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung
grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken
unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung
wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des
Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert
wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher
Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken
sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die
für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für
erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie
trainiert.
Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.
Basisliteratur:
Fischer, G. (2000). Empfehlungen für
den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1,
www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge.
Teil II. Psychotraumatologie, 1,
www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und
Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.
Downloads:
Seminarplan
Hauptstudium: Seminar
Gesundheit und Krankheit: Theoretische, diagnostische, gesundheitspolitische und persönliche Aspekte
Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail
Inhalt: Gesundheit und Krankheit erfordern in ihrer
begrifflichen Fassung ein Prozessverständnis, das nach den Hinderungsgründen für
Gesundwerden und nach Bedingungen der Aufrechterhaltung einer Störung sucht. Nur
so gelingt eine Abgrenzung von alltäglichen Normen dieses angeblichen
Gegensatzes. Fundiertes diagnostisches Handwerkszeug ermöglicht in diesem
Zusammenhang zu entscheiden, ob präventive, kurative oder palliative Maßnahmen
im konkreten Fall angemessen sind. Diese Entscheidungen hängen wiederum eng mit
den gesetzlichen Rahmenbedingungen unseres Gesundheitssystems zusammen. Dabei
verlangt jedwede psychotherapeutische Intervention als Basis einen reflektierten
Umgang mit den eigenen persönlichen Voraussetzungen.
Im Seminar wird zunächst in die theoretischen Konzepte des Gesundheits- und
Krankheitsbegriffes und in das allgemeine Störungswissen (Nosologie, Pathogenese,
Ätiologie) eingeführt. Auf dem Hintergrund der kritischen Reflexion gängiger
klassifikatorischer Diagnosesysteme werden basale diagnostische
Grundfertigkeiten (u.a. Erstgespräch und Anamnese) vermittelt und praktisch
eingeübt. Die Bedeutung von Selbsterfahrung und Psychohygiene für angehende
Klinische Psycholog/innen und Psychotherapeut/innen wird diskutiert und anhand
konkreter Möglichkeiten illustriert.
Leistungsnachweis:
Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung
der behandelten Module (Diagnoseerstellung nach ICD, Erstinterview und
Anamneseerhebung, Gesundheitspsychologische Prävention,
Klientzentrierte Gesprächsführung,
Präsentationen)
für den Psychologischen Fachberater
bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung
und Übernahme eines Referats.
Basisliteratur:
Fischer, G., Barwinski Fäh, R. & Bering, R. (in Vorbereitung). Lehrbuch der psychologischen Psychotherapie. München: Ernst Reinhardt.
Froelich, R.E. & Bishop, F.M. (1973). Die Gesprächsführung des Arztes. Berlin: Springer.
Downloads:
Seminarplan
A. Koch & U. Berger:
Gesundheit und Krankheit:
Definitionen und Modelle
M. Schnetgoeke & S. Thiele:
Salutogenese und Resilienz
J. Schmitz & K. Weingarten:
Störungswissen: Nosologie, Pathogenese, Ätiologie
I. Abbing & S. Dieter: ICD,
DSM und OPD: Nutzen und Kritik
K. Molitor & N. Pietruschka:
Diagnostische Fertigkeiten:
Erstgespräch und Anamnese in Theorie und Praxis
K. Heinz & K. Abresch: Lebensqualität von
Psychotherapeuten: Empirische Studien
P. Dittmann, S. Kistner & M. Rose:
Persönliche
Voraussetzungen, Psychohygiene, Selbsterfahrung und Supervision für
Psychotherapeuten
I. Broich, L. Lisorgoko & K. Sommerlad:
Stress und Stressbewältigung
N. Vetter:
Sexueller Missbrauch in
der Psychotherapie
L. Geisel, K. Schulz & K. Volpert:
Wenn Helfer Fehler machen
Grund- und Hauptstudium: Übung
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: ab 2. Semester, vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen
Inhalt: Der
Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung
grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken
unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung
wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des
Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert
wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher
Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken
sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die
für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für
erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie
trainiert.
Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.
Basisliteratur:
Fischer, G. (2000). Empfehlungen für
den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1,
www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge.
Teil II. Psychotraumatologie, 1,
www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und
Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.
Downloads:
Seminarplan
L. Lisogorko
& M. Schunath: Mind-Mapping und Clustering
V. Kopp & B. Raski: Brainstorming
und andere Kreativitätstechniken
K. Müller & I. Skuballa: Arbeitsschritte in
wissenschaftlichen Schreibprojekten
A.-C. Posten & A. Ruchlak:
Erste Hilfe bei
Schreibstörungen
N.
Kroshka & K.
Sommerlad:
Zeitmanagement - - -
Literaturtipps Lesetechniken
Hauptstudium: Seminar
Medienunterstützung in der klinisch-psychologischen Intervention: Möglichkeiten für die Planung, Durchführung und Evaluation
Zeit:
Konstitutionssitzung: Mi, 11.05., 19.00 Uhr
Blockveranstaltung: 17.-18.06., 24.-25.06, jeweils 15.00-20.00 Uhr.
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail
Inhalt: Medienanwendungen können in verschiedenen Phasen der klinisch-psychologischen Intervention sinnvoll eingesetzt werden: In der Diagnostik unterstützen Computerprogramme den klinischen Urteilsprozess, in der Therapieplanung, Dokumentation und Evaluation optimieren und validieren sie die klinische Praxis (z.B. die Softwareversion von KÖDOPS - Kölner Dokumentationssystem für Psychotherapie und Traumabehandlung), in Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Selbsthilfe können verschiedene Medien als Instrumente im und als Setting für den Interventionsprozess dienen (z.B. moderne mediale Umgebungen wie das Internet oder virtuelle Realitäten-Technologien sowie die Nutzung des Short Message Service (SMS) zur Unterstützung von Beratung, Psychotherapie und Rehabilitation, aber auch traditionelle Medien wie Bücher und Videos in der Psychoedukation und Selbsthilfe). Im Seminar wird eine Reihe von Beispielen diesbezüglicher mediengestützter Anwendungen vorgestellt, ihre Potenziale aber auch gegebene Grenzen herausgearbeitet und Fragen hinsichtlich ihrer Effektivität durch die Zusammenstellung empirischer Evidenzen beantwortet. Im Zuge der allgemeinen Mediatisierung der Gesellschaft ist davon auszugehen, dass viele Menschen auch bei der klinisch-psychologischen Versorgung auf einen flexiblen Einsatz unterschiedlicher Medien verstärkt Wert legen. Diesbezüglich die genuin neuen Möglichkeiten moderner Medien zu kennen, in die eigene Arbeit zu integrieren, und das Know-How zu haben, sie wissenschaftlich zu evaluieren, ist eine wichtige Aufgabe angehender Klinischer Psychologen in Praxis und Forschung.
Leistungsnachweis:
Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung
der behandelten Module (Computergestützte
Dokumentation und Evaluation von Interventionen,
Gesundheitspsychologische Prävention, Suizidprophylaxe, Präsentation, Rhetorik)
für den Psychologischen Fachberater
oder
3. Medienwissenschaften
(Hauptstudium Medienpsychologie: Spezielle Medienpsychologie
"Medienrezeption und -wirkung")
bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung
und Übernahme eines Referats mit der Bereitschaft, die eigenen mündlichen
Präsentationsfertigkeiten zu reflektieren und zu verbessern.
Basisliteratur:
Fischer, G. (2000). KÖDOPS - Kölner Dokumentationssystem
für Psychotherapie und Traumabehandlung. Köln: Deutsches Institut für
Psychotraumatologie.
Fischer, G. (2003). KÖDOPS Softwareversion Standard. siehe
www.koedops.de
Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.
Downloads:
Seminarplan
11.05.05: Einführung
17.06.05:
K. Heinz: Computergestützte Diagnostik
K.J. Frank: Internetbasierte
Diagnostik
18.06.05:
M. Engelmann: Bibliotherapie
N. Pietruschka:
Selbsthilfe im Internet
24.6.05:
A. van der Linden:
Video in Beratung, Therapie und Rehabilitation
B. Kloidt: Computer: Möglichkeiten und Grenzen in
Beratung, Therapie und Rehabilitation
M. Getz: Virtuelle
Realitäten
25.6.05:
K. Schulz: Short Message Service
J. Schmitz: Beratung und Therapie im
Internet
Grund- und Hauptstudium: Übung
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
Zeit: Blockveranstaltung:
15.04.05: 15-20 Uhr
29.04.05: 15-20.30 Uhr
30.04.05: 15-21 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: ab 2. Semester, vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen
Inhalt: Der
Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung
grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken
unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung
wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des
Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert
wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher
Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken
sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die
für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für
erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie
trainiert.
Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.
Basisliteratur:
Fischer, G. (2000). Empfehlungen für
den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1,
www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge.
Teil II. Psychotraumatologie, 1,
www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und
Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.
Downloads:
Seminarplan
S. Dieter, A. Koch & A. Kohl:
Mind-Mapping und Clustering - -
- Mind-Mapping-Programme: Bewertung
D. Ahrens & P. Späth: Brainstorming
und andere Kreativitätstechniken
K. Abresch, I. Brantsch & M. Schnetgöke:
Arbeitsschritte in
wissenschaftlichen Schreibprojekten
S. Scharmanski, J. Schmitz & K. Weingarten:
Erste Hilfe bei
Schreibstörungen
K. Kitze & E. Uzunova:
Zeitmanagement - - -
Literaturtipps Lesetechniken
Hauptstudium: Seminar
Sexualität und Internet: Klinische und sozialpsychologische Aspekte
Zeit: Konstitutionssitzung: Mo,
04.10., 19.00-20.30 Uhr
Blockveranstaltung: 22.-24.10., jeweils 15.00-21.00 Uhr.
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail
Inhalt: In der Auseinandersetzung mit sexuellen Internetaktivitäten war sowohl der fachliche als auch der öffentliche Diskurs lange Zeit stark polarisiert: Pauschal-alarmierenden Annahmen, die dem Internet pathologische und kriminelle Implikationen zuschrieben, standen undifferenziert-beschwichtigende Stimmen gegenüber, die Online-Sexualität marginalisierten. Inzwischen geht der Trend dahin, differenziert und empirisch fundiert zu betrachten, auf welche Weise Menschen mit Online-Sexualität konfrontiert werden und was Internetnutzer sexualbezogen im Netz tun. Neben der ungewollten (z.B. unerwünschte Sexualisierung durch pornografischem Spam in der Mailbox oder Übergriffe in Online-Foren) oder indirekten (z.B. durch exzessiven Konsum von Erotika und Pornografie des Partners) Konfrontation mit Online-Sexualität, gibt es ein breites Spektrum an selbst initiierten Internetaktivitäten für sexuelle Nutzungsweisen ganz unterschiedlicher Art: Rezeption von Aufklärungs- und Informationsseiten, Meinungs- und Erfahrungsaustausch, Abruf erotischer und pornografischen Darstellungen und die eigene Publikation solcher, Inanspruchnahme professioneller Online-Beratung zu sexuellen Fragen sowie dezidiert sexuelle Interaktion („Cybersex“) im Netz.
Im Seminar werden nach einer allgemeinen Einführung in verschiedene sexuelle Begehrensformen sowie klinisch relevante Ausprägungen diese verschiedenen Arten von Online-Sexualität aus psychologischer Perspektive expliziert, anhand von Beispielen erläutert und empirische Ergebnisse vorgestellt, die den Schluss erlauben, dass nicht das Internet als Technologie bestimmte konstruktive oder destruktive Effekte beim sexualbezogenen Gebrauch erzeugt, sondern vielmehr eine Reihe anderer Randbedingungen darüber entscheiden, welchen Einfluss dieser auf das Verhalten und Erleben des Individuums hat.
Durch die Mediatisierung ist der Gesellschaft ist davon auszugehen, dass das Klientel in psychosozialen Praxen zunehmend mehr über (auch sexualbezogene) Interneterfahrung verfügt, so dass für angehende Klinische Psychologinnen und Psychologen wichtig ist, die netzspezifischen Besonderheiten potenziell resultierender Probleme zu kennen, um ihnen informiert und angemessen begegnen zu können. Darüber hinaus sollten aber auch die sexuell konstruktiven Einsatzweisen des Internet bekannt sein, um diese in das interventive Repertoire einbinden zu können im Sinne der Ausschöpfung netzbasiert-sexualtherapeutischer Möglichkeiten.
Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie und/oder Bescheinung der behandelten Module (Diagnoseerstellung nach ICD, Präsentation, Rhetorik) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats mit der Bereitschaft, die eigenen mündlichen Präsentationsfertigkeiten zu reflektieren und zu verbessern.
Basisliteratur:
Cooper, A. (Ed.) (2002). Sex and
the Internet: A Guidebook for Clinicans.
Philadelphia, PA: Brunner-Routledge.
Döring, N. (2003). Sex im Internet: (k)ein Thema für die Klinische Psychologie? In R. Ott & C. Eichenberg (Hrsg.). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis. Intervention, Psychotherapie und Forschung (S. 271-291). Göttingen: Hogrefe.
Eichenberg, C. (2004). Täter (-hilfen) und Gewalt (-förderung) im Internet. Psychotherapie im Dialog, 2, 198-203.
Eichenberg, C. (2001). Umgang mit sexuellen Problemen im Internet: Informations-, Beratungs- und Selbsthilfemöglichkeiten für Betroffene. Psychotherapie im Dialog, 2, 3, 367-374.
Downloads:
Seminarplan
Eva Wesch & Franziska Maier: Varianten und
Störungen sexuellen Begehrens
Richard Majer: Rezeption von
Aufklärungs- und Informationsmaterialien
Anne Glossmann:
Meinungs- und Erfahrungsaustausch
Johannes Löbner & Margret Schnetgöke:
Inanspruchnahme von Online-Beratung zu
sexuellen Fragen
Marvin Hoff:
Abruf erotischer und pornografischer Darstellungen: Angebot und
Nachfrage
Annemona Ligensa: Genderdifferenzen in der Rolle optischer
vs. haptischer Reize
Dominic Frohn: Sexueller Selbstausdruck durch
Webprojekte
Christiane Hütter & Michaela Voßhagen: Cybersex
Stefanie Maier: Internetsucht
Ralf Creutz: Cybersexsucht
Pamela Späth: Romantische Beziehungen im Internet: Anbahnung und Verläufe
Andrey Szebel: Kinder und Jugendliche als Rezipienten
Simone Wunert & Stefanie Vomhof: Online-Belästigung
inbesondere in bezug auf sexuellen Kindesmissbrauch: Täterschaft vs. Prävention
Marco Barisic: Cyber"untreue" und Cybersexsucht
des Partners
Grund- und Hauptstudium: Übung
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
Zeit: Blockveranstaltung:
14.01.05: 15-20 Uhr
28.01.05: 15-20.30 Uhr
29.01.05: 15-21 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen
Inhalt: Der Erfolg von
wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung
grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken
unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung
wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des
Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert
wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher
Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken
sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die
für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für
erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie
trainiert.
Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.
Basisliteratur:
Fischer, G. (2000). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil II. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.
Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.
Downloads:
Seminarplan
M. Hoff, K. Portz & D. Frohn:
Mindmapping/Clustering
C. Hütter: Brainstorming
N. Moiser & A. Raab: Arbeitsschritte in
wissenschaftlichen Schreibprojekten
S. Link & E. Wesch:
Erste Hilfe bei
Schreibstörungen
R. Creutz, A. Klute & R. Oehler:
Zeitmanagement
Hauptstudium: Seminar
Medienunterstützung in der klinisch-psychologischen Intervention: Möglichkeiten für die Planung, Durchführung und Evaluation
Beginn: 19.04.2004
Zeit:
! ACHTUNG: Veranstaltungstermin geändert:
Konstitutionssitzung: Montag,
19.04., 18.15 -
19.45
Uhr
Termine der Blockveranstaltung:
07. und 08. Mai 2004, 15-20h
25. und 26. Juni 2004, 15-20h
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail
Inhalt: Medienanwendungen können in verschiedenen Phasen der klinisch-psychologischen Intervention sinnvoll eingesetzt werden: In der Diagnostik unterstützen Computerprogramme den klinischen Urteilsprozess, in der Therapieplanung, Dokumentation und Evaluation optimieren und validieren sie die klinische Praxis (z.B. die Softwareversion von KÖDOPS - Kölner Dokumentationssystem für Psychotherapie und Traumabehandlung), in Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Selbsthilfe können verschiedene Medien als Instrumente im und als Setting für den Interventionsprozess dienen (z.B. moderne mediale Umgebungen wie das Internet oder virtuelle Realitäten-Technologien sowie die Nutzung des Short Message Service (SMS) zur Unterstützung von Beratung, Psychotherapie und Rehabilitation, aber auch traditionelle Medien wie Bücher und Videos in der Psychoedukation und Selbsthilfe). Im Seminar wird eine Reihe von Beispielen diesbezüglicher mediengestützter Anwendungen vorgestellt, ihre Potenziale aber auch gegebene Grenzen herausgearbeitet und Fragen hinsichtlich ihrer Effektivität durch die Zusammenstellung empirischer Evidenzen beantwortet. Im Zuge der allgemeinen Mediatisierung der Gesellschaft ist davon auszugehen, dass viele Menschen auch bei der klinisch-psychologischen Versorgung auf einen flexiblen Einsatz unterschiedlicher Medien verstärkt Wert legen. Diesbezüglich die genuin neuen Möglichkeiten moderner Medien zu kennen, in die eigene Arbeit zu integrieren, und das Know-How zu haben, sie wissenschaftlich zu evaluieren, ist eine wichtige Aufgabe angehender Klinischer Psychologen in Praxis und Forschung.
Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie und/oder Bescheinung der behandelten Module (Computergestützte Dokumentation und Evaluation von Interventionen, Gesundheitspsychologische Prävention, Suizidprophylaxe, Präsentation, Rhetorik) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats mit der Bereitschaft, die eigenen mündlichen Präsentationsfertigkeiten zu reflektieren und zu verbessern.
Basisliteratur:
Fischer, G. (2000). KÖDOPS - Kölner Dokumentationssystem
für Psychotherapie und Traumabehandlung. Köln: Deutsches Institut für
Psychotraumatologie.
Fischer, G. (2003). KÖDOPS Softwareversion Standard. siehe
www.koedops.de
Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.
Downloads:
Seminarplan
M. Hoffmann: Computergestützte
Diagnostik
O. Goldovskaia: Computergestützte Diagnostik: Zur Äquivalenzfrage
zwischen Papier-Bleistift-Versionen und der Computerversion
C. Hütter: Internetbasierte Diagnostik
N. Moiser & K. Kitze: Bibliotherapie
M. Voßhagen: Selbsthilfe im Internet
R. Creutz: Prävention im Internet
P. Späth: Medienunterstützung in
Beratung, Therapie und Rehabilitation: Videoeinsatz
S. Dank: Medienunterstützung in
Beratung, Therapie und Rehabilitation: Der Computer als Therapeut?
A. Hagebusch: Medienunterstützung in
Beratung, Therapie und Rehabilitation am Beispiel Short Message Service (SMS)
E. Wesch: Medienunterstützung in
Beratung, Therapie und Rehabilitation: Virtuelle Realitäten
F. Hoffstätter: Internetunterstützung in Beratung und Therapie
K. Portz: Medienunterstützung in
der Therapieplanung, Durchführung und Dokumentation: Einführung, Übersicht und
Beispiele
S. Hanke-Arnold: Medienunterstützung in
der Therapieplanung, Durchführung und Dokumentation:
KÖDOPS
Grund- und Hauptstudium: Übung
Computergestützte Literatursuche und -beschaffung in Klinischer Psychologie, Psychotherapie und Psychotraumatologie
Termin: Dienstag, 13.04.2004, 15 - 19 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen
Inhalt: Die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur ist eine Schlüsselkompetenz wissenschaftlichen
Arbeitens und gehört zu unserem alltäglichen Handwerkszeug. Diese
Routinetätigkeiten werden durch den Einsatz neuer Medien enorm erleichtert.
Diese einmalige Veranstaltung hat das Ziel, an einem Nachmittag in die
grundlegenden Recherchetechniken und Beschaffungsmöglichkeiten einzuführen und
praktisch einzuüben sowie auf spezifische, für die Klinische Psychologie,
Psychotherapie und Psychotraumatologie relevanten Quellen hinzuweisen. Darüber
hinaus wird die Einarbeitung von Literatur in eine wissenschaftliche Arbeit nach
den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie angeleitet, die für
die formal richtige Aufbereitung von Hausarbeiten und Diplomarbeiten beherrscht
werden muss.
Basisliteratur:
Deutsche Gesellschaft für Psychologie (Hrsg.) (1997). Richtlinien zur Manuskriptgestaltung (2., überarbeitete und erweiterte Aufl.). Göttingen: Hogrefe.
Friedlein,
I. & Musch, J. (2000). Elektronische Literaturrecherche und -beschaffung.
Psychomed,
3, 190-195.
[On-line]. Available: http://www.reinhardt-verlag.de/pdf/pm-probe2-3.pdf
Hauptstudium: Seminar
Klinische Psychologie@Internet:
Beginn:
13.10.2003
Zeit: Montag, 18.15 - 19.45 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom; basale Internetkenntnisse + Internetzugang; vorherige Anmeldung per E-mail
Inhalt: Das Internet als ein mächtiges und differenziertes Informations- und Kommunikationsmedium weist eine Reihe von Schnittstellen zur Klinischen Psychologie auf. Ziel des Seminars ist nach einer Einführung in die Grundlagen und spezifischen Kommunikationsbedingungen des Internet, den Sinn und Nutzen dieses Mediums für die klinisch-psychologische Wissenschaft herauszuarbeiten (z.B. Informationsgewinnung, netzbasierte Forschung, wissenschaftliches Publizieren). Über den eigenen konstruktiven Einsatz des Internet hinaus werden wir im Zuge der Informatisierung der Gesellschaft im klinischen Bereich immer häufiger mit psychosozialen Problemen konfrontiert, die mit der Nutzung von Computern und Computernetzwerken zusammenhängen. Internet-Nutzung kann aber nicht nur zur Genese und Verschärfung von klinisch relevanten Problemen beitragen, sie kann auch die Problemlösung unterstützen. Patienteninformationssysteme im WWW, Selbsthilfe-Mailinglisten und psychologische E-Mail-Beratung sind Beispiele für netzbasierte Möglichkeiten der psychosozialen Versorgung. Im Seminar werden die Chancen und Grenzen von internetvermittelten klinisch-psychologischen Interventionsangeboten diskutiert, Antworten auf Fragen wie „Internetsucht- ein neues Störungsbild?“ gemeinsam erarbeitet und spezielle Nutzungsformen (z.B. Online-Sexualität, Suizidalität im Internet) unter klinischer Perspektive beleuchtet.
Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie und/oder Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, Modelle der Kommunikation, Gesundheitspsychologische Prävention, Suizidphrophylaxe) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats mit der Bereitschaft, die eigenen mündlichen Präsentationsfertigkeiten zu reflektieren und zu verbessern.
Basisliteratur:
Batinic, B.
(2000). Internet für
Psychologen (2. überarbeitete und erweiterte Auflage). Göttingen: Hogrefe.
Batinic, B., Werner, A., Gräf, L. & Bandilla, W. (Hrsg.) (1999). Online Research. Göttingen: Hogrefe.
Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.Grund- und Hauptstudium: Übung
Computergestützte Literatursuche und -beschaffung in Klinischer Psychologie, Psychotherapie und Psychotraumatologie
Termin: Dienstag, 07.10.2003, 15 - 19 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen
Inhalt: Die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur ist eine Schlüsselkompetenz wissenschaftlichen
Arbeitens und gehört zu unserem alltäglichen Handwerkszeug. Diese
Routinetätigkeiten werden durch den Einsatz neuer Medien enorm erleichtert.
Diese einmalige Veranstaltung hat das Ziel, an einem Nachmittag in die
grundlegenden Recherchetechniken und Beschaffungsmöglichkeiten einzuführen und
praktisch einzuüben sowie auf spezifische, für die Klinische Psychologie,
Psychotherapie und Psychotraumatologie relevanten Quellen hinzuweisen. Darüber
hinaus wird die Einarbeitung von Literatur in eine wissenschaftliche Arbeit nach
den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie angeleitet, die für
die formal richtige Aufbereitung von Hausarbeiten und Diplomarbeiten beherrscht
werden muss.
Basisliteratur:
Deutsche Gesellschaft für Psychologie (Hrsg.) (1997). Richtlinien zur Manuskriptgestaltung (2., überarbeitete und erweiterte Aufl.). Göttingen: Hogrefe.
Friedlein,
I. & Musch, J. (2000). Elektronische Literaturrecherche und -beschaffung.
Psychomed,
3, 190-195.
[On-line]. Available: http://www.reinhardt-verlag.de/pdf/pm-probe2-3.pdf
Hauptstudium: Seminar
Trainingselemente zum Psychologischen Fachberater und ausgewählte Themen der Arbeits-/Organisations- und Kommunikations-/ Medienpsychologie
Beginn: 22.04.2003
Zeit:
Dienstag, 16 - 18 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom, begrenzte Teilnehmerzahl, vorherige Anmeldung per E-mail
Inhalt: Es werden aus den drei Curricula
der unterschiedlichen Weiterbildungsgänge zum Psychologischen Fachberater
einzelne ausgewählte Trainingselemente, die auch in der Praxis der
AOKM-Psychologie relevant sind, besprochen sowie trainiert/praktisch eingeübt:
Kreativitätstechniken, Wissenschaftliche Texte verfassen/Kreatives Schreiben,
Präsentation, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel.
Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Arbeits-/Organisations- und Kommunikations-/ Medienpsychologie (AOKM) und/oder Bescheinung der behandelten Module für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats.
Basisliteratur: Die den einzelnen Trainingsmodulen und ausgewählten Themen jeweils zugeordnete Literatur wird in der Einführungsveranstaltung bekannt gegeben.
Downloads:
Seminarplan
22.03.03: Literatursuche und
-beschaffung
27.05.03: C. Bödecker: Wissenschaftliches
Schreiben
I. Rapp & C. Hemsley: Erste Hilfe bei akuten
Schreibstörungen
03.06.03: A. Calaci & N. Schindler: Ergebnisse des
"Reihumschreibens"
13.06.03: Zeitungsmärchen
17.06.03:
Einarbeitung von Literatur in eine wissenschaftliche
Arbeit
01.07.03: D. Melmert: Speed
Reading
M. Kaiser: Zeitmanagement
Grund- und Hauptstudium: Übung
Computergestützte Literatursuche und -beschaffung in Klinischer Psychologie, Psychotherapie und Psychotraumatologie
Termin: Dienstag, 15.04.2003, 15 - 19 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen
Inhalt: Die kompetente Recherche und
Beschaffung von Literatur nimmt eine Schlüsselfunktion beim wissenschaftlichen
Arbeiten ein und gehört zu unserem alltäglichen Handwerkszeug. Diese
Routinetätigkeiten werden durch den Einsatz neuer Medien enorm erleichtert.
Diese Veranstaltung hat zum Ziel, in die grundlegenden Recherchetechniken und
Beschaffungsmöglichkeiten einzuführen und praktisch einzuüben sowie auf
spezifische, für die Klinische Psychologie, Psychotherapie und
Psychotraumatologie relevanten Quellen hinzuweisen.
Basisliteratur: Friedlein, I. & Musch, J. (2000).
Elektronische Literaturrecherche und -beschaffung. Psychomed,
3, 190-195.
[On-line]. Available: http://www.reinhardt-verlag.de/pdf/pm-probe2-3.pdf
Hauptstudium: Seminar
Klinische Psychologie@Internet:
Beginn:
15.10.2002
Zeit: Dienstag, 16 - 18 Uhr
Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln
Teilnahmebedingung: Vordiplom; basale Internetkenntnisse + Internetzugang; vorherige Anmeldung per E-mail
Inhalt: Das Internet als ein mächtiges und differenziertes Informations- und Kommunikationsmedium weist eine Reihe von Schnittstellen zur Klinischen Psychologie auf. Ziel des Seminars ist, den Sinn und Nutzen des Internet für die klinisch-psychologische Wissenschaft herauszuarbeiten (z.B. Informationsgewinnung, netzbasierte Forschung, wissenschaftliches Publizieren). Über den eigenen konstruktiven Einsatz des Internet hinaus werden wir im Zuge der Informatisierung der Gesellschaft im klinischen Bereich immer häufiger mit psychosozialen Problemen konfrontiert, die mit der Nutzung von Computern und Computernetzwerken zusammenhängen (z.B. Internetsucht). Internet-Nutzung kann aber nicht nur zur Genese und Verschärfung von klinisch relevanten Problemen beitragen, sie kann auch die Problemlösung unterstützen. Patienteninformationssysteme im WWW, Selbsthilfe-Mailinglisten und psychologische E-Mail-Beratung sind Beispiele für eine netzbasierte Möglichkeiten der psychosozialen Versorgung. Im Seminar werden die Chancen und Grenzen von internetbasierten Beratungs- und Therapieangeboten diskutiert, Antworten auf Fragen wie „Internetsucht- ein neues Störungsbild?“ gemeinsam erarbeitet und spezielle Forschungsthemen (z.B. Online-Sexualität, Suizidalität im Internet) unter klinischer Perspektive beleuchtet.
Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie bei regelmäßiger Teilnahme und Übernahme eines Referats.
Basisliteratur:
Batinic, B.
(2000). Internet für
Psychologen (2. überarbeitete und erweiterte Auflage). Göttingen: Hogrefe.
Batinic, B., Werner, A., Gräf, L. & Bandilla, W. (Hrsg.) (1999). Online Research. Göttingen: Hogrefe.
Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.
last update:
26.06.10