Lehre
 
Sommersemester 2010
Wintersemester 2009/2010
Sommersemester 2009
Wintersemester 2008/2009
Sommersemester 2008
Wintersemester 2007/2008
Sommersemester 2007
Wintersemester 2006/2007
Sommersemester 2006
Wintersemester 2005/2006
Sommersemester 2005
Wintersemester 2004/2005
Sommersemester 2004
Wintersemester 2003/2004
Sommersemester 2003

Wintersemester 2002/2003

 

Sommersemester 2010

Hauptstudium: Seminar

Beruf Psychotherapeut: Voraussetzungen, Auswirkungen und Herausforderung

Zeit: 25.-27.06.2010 (Blockveranstaltung)

Ort: wird noch bekannt gegeben

Inhalt: Bereits Freud bezeichnete den Beruf des Psychotherapeuten als einen „unmöglichen Beruf“(1937) mit zahlreichen lebensqualitätsrelevanten psychischen, kör­perlichen und existenziellen Belastungen. Aus welchen Gründen wird dieser Beruf, der mit über 10 Jahren ausbildungsintensiver ist als andere, ergriffen? Welche Prozesse steuern die Berufswahl? Wie gestaltet sich die Lebenszufriedenheit, Arbeitsbelastung und Einkommenssituation im Vergleich zu anderen helfenden Professionen? Welchen schwierigen Gegen- und Eigenübertragungsgefühlen sind Psychotherapeuten ausgesetzt und welche Möglichkeiten zur Bewältigung (z.B. Super- und Intervision; Burnoutprophylaxe) stehen zur Verfügung? Diese Fragen sind nicht nur für die eigene Psychohygiene wichtig zu beantworten, sondern ebenso um Fehler in der Psychotherapie zu vermeiden. Befunde der Psychotherapiemisserfolgsforschung im Allgemeinen und Probleme missbräuchlicher Therapeut-Patient-Beziehung (v.a. sexuelle Übergriffe) im Besonderen bilden den letzten Themenblock im Seminar.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie
 

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Seminarplan

K. Deis: Berufswahl Psychotherapeut
V. Hieb: Zufriedenheit von Psychotherapeuten
S. Kimmig: Schwierige Gegen- und Eigenübertragungsgefühle in der Psychotherapie
M. Langer: Supervision
S. Beskes & J. Schneider: Burnoutprophylaxe
M. Mohr & S. Manssuri: Stressbewältigung
C. Eichenberg: Sexueller Missbrauch in Psychotherapie und Psychiatrie
 

Wintersemester 2009/2010

Hauptstudium: Seminar

E-Health: Konzepte, Anwendungen und Einflüsse der Klinischen Psychologie

Zeit: 22.-24.01.2010 (Blockveranstaltung)

Ort: Bernhard-Feilchenfeldstr. 11 (großer Seminarraum), 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom

Inhalt: Eine Reihe von Medien hat sich in verschiedensten Bereichen der klinisch-psychologischen Intervention zur Unterstützung und Begleitung psychosozialer und psychotherapeutischer Maßnahmen als erfolgreich und nützlich erwiesen. Das Spektrum reicht vom Einsatz traditionellerer Medien wie Bücher oder Videos beispielsweise zur Psychoedukation und Selbsthilfe bis hin zu moderneren Medientypen wie dem Internet, mobilen Medien oder Virtual-Reality-Anwendungen in verschiedenen Settings innerhalb von Beratung und Psychotherapie. Inzwischen wird auch die Nutzung digitaler Medien zunehmend selbstverständlicher, die mit Schlagworten wie „Sozialinformatik“, „Medizininformatik“, „Telemedizin“ oder „E-Health“  belegt ist. Der klinisch-psychologische und psychiatrische Bereich ist dabei eingeschlossen. Im Seminar werden aktuelle Entwicklungen des „E-Health“ im internationalen Raum vorgestellt und anhand von konzeptionellen Überlegungen und empirischen Befunden auf ihre Adaptation im deutschen Gesundheits- und Versorgungssystem geprüft. Heute kann jedoch schon als gesichert gelten, dass die Auseinandersetzung mit digitalem Medieneinsatz für die klinisch-psychologische Forschung und Praxis sowie für Medienwissenschaftler in verschiedener Hinsicht ein relevantes und fruchtbares Arbeitsfeld ist.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie

Basisliteratur

Bauer, S. & Kordy, H. (Hrsg.) (2008). E-Mental-Health. Neue Medien in der psychosozialen Versorgung. Berlin: Springer.

Eichenberg, C. (2008). Bedeutung der Medien für klinisch-psychologische Interventionen. In B. Batinic (Hrsg.), Lehrbuch Medienpsychologie (S. 503-530). Berlin: Springer.

Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.

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Seminarplan

K. Eichel: Bibliotherapie
S. Hansen: Video
V. Hieb: Internet

M. Kresimon: Mobilmedien
M. Lorenz: Virtuelle Realitäten
H. Soetemann: Computer
M. Mohr & S. Manssuri: Internetsucht
K. Solbach: Pro-Ana Foren
J. Vusic & R. Bergs: Rechtliche Grundlagen, Forschungsdesiderate und Ausblick

 

Sommersemester 2009

Vertretung der Veranstaltungen von Prof. Fischer am 20.4.2009: Kausale Psychotherapie: Eine Einführung

Hauptstudium: Seminar

Theorie und Technik verschiedener psychotherapeutischer Ansätze

Zeit: Do, 16.00-17.30 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychologische Diagnostik der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom

Inhalt: Seit den Anfängen der Psychoanalyse mit Freud hat sich ein ganzes Spektrum psychotherapeutischer Verfahren entwickelt. Nicht nur die Psychoanalyse hat sich in verschiedene Konzepte ausdifferenziert, sondern auch die nachfolgenden kognitiv-behavioralen, humanistischen und systemtischen Ansätze haben verschiedene Therapiekonzepte und -methoden ausgebildet. Im Seminar wird im ersten Schritt in die wichtigsten Konzepte psychotherapeutischer Verfahren bezüglich ihrer Entstehungsgeschichte, Fragestellungen, Vorgehen und Settingvariationen eingeführt. Anschließend wird angelehnt an die Unterscheidung zwischen trainingsorientierten und entwicklungsorientierten Interventionsstilen ein Überblick über die wichtigsten Interventionstechniken gegeben. Die Indikationen für die jeweiligen Stile werden diskutiert und ihre spezifische Anwendung im Kontext von Veränderungsprozessen in der Psychotherapie reflektiert.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (
Entspannungstechniken, Stabilisierungstechniken, Sokratischer Dialog und Konfrontationstechniken, Präsentationen) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats.

Basisliteratur:

Dally, A. (2004). Psychoanalytische und tiefenpsychologische Krankheitslehre. In W. Hiller, E. Leibing, F. Leichsenring & S.K.D. Sulz (Hrsg.), Lehrbuch der Psychotherapie. Bd. 1. München: CIP-Medien.

Fischer, G. (2006). Kausale Psychotherapie. Heidelberg: Asanger.

Kriz, J. (2001). Grundkonzepte der Psychotherapie (5. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Pine, F. (1990). Die vier Psychologien der Psychoanalyse und ihre Bedeutung für die Praxis. Forum der Psychoanalyse, 6, 232-249.
 

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Seminarplan

L. Pfetschinger & S. Kieser: Tiefenpsychologische Ansätze: Überblick
Y. Plechanov & S. Ang´asa: Die vier Psychologien der Psychoanalyse
L. Leifeld, L. Kersting & K. Deis: Interventionstechniken tiefenpsychologischer Verfahren I: Überblick
S. Leushkina & S. Lieder: Interventionstechniken tiefenpsychologischer Verfahren II: Umgang mit Übertragung und Widerstand

J. Bernd & K. Fervers: Kognitiv-Behaviorale Ansätze: Überblick
K. Garthe & S. Steinkamp: Interventionstechniken kognitiv-behavioraler Ansätze I: Sokratischer Dialog
M. Acharki, S. Hansen & F. Elkenhans: Interventionstechniken kognitiv-behavioraler Ansätze II: Kognitive Umstrukturierung und andere ausgewählte Techniken
A. Otto, U. Lackhoff & S. Bethke: Humanistische Ansätze: Überblick
                                            Systemische Ansätze: Überblick
M. Birke, D. Illert & J. Sieber: Entspannungstechniken und hypnotische Verfahren
A. Müller &  K. Eichel:
Meta-Indikation:
Trainings- vs. Entwicklungsorientierte Interventionsstile im Kontext von Veränderungsprozessen in der Psychotherapie
 


Hauptstudium: Kolloquium

Kolloquium für DiplomandInnen

Zeit: 14-tägig, Mi, 17.45-20.45 Uhr
Beginn: 15.04.2009

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychologische Diagnostik der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

 

Wintersemester 2008/2009

Hauptstudium: Seminar

E-Health: Konzepte, Anwendungen und Einflüsse der Klinischen Psychologie

Zeit: Do, 16.00-17.30 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom

Inhalt: Eine Reihe von Medien hat sich in verschiedensten Bereichen der klinisch-psychologischen Intervention zur Unterstützung und Begleitung psychosozialer und psychotherapeutischer Maßnahmen als erfolgreich und nützlich erwiesen. Das Spektrum reicht vom Einsatz traditionellerer Medien wie Bücher oder Videos beispielsweise zur Psychoedukation und Selbsthilfe bis hin zu moderneren Medientypen wie dem Internet, mobilen Medien oder Virtual-Reality-Anwendungen in verschiedenen Settings innerhalb von Beratung und Psychotherapie. Inzwischen wird auch die Nutzung digitaler Medien zunehmend selbstverständlicher, die mit Schlagworten wie „Sozialinformatik“, „Medizininformatik“, „Telemedizin“ oder „E-Health“  belegt ist. Der klinisch-psychologische und psychiatrische Bereich ist dabei eingeschlossen. Im Seminar werden aktuelle Entwicklungen des „E-Health“ im internationalen Raum vorgestellt und anhand von konzeptionellen Überlegungen und empirischen Befunden auf ihre Adaptation im deutschen Gesundheits- und Versorgungssystem geprüft. Heute kann jedoch schon als gesichert gelten, dass die Auseinandersetzung mit digitalem Medieneinsatz für die klinisch-psychologische Forschung und Praxis sowie für Medienwissenschaftler in verschiedener Hinsicht ein relevantes und fruchtbares Arbeitsfeld ist.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (Computergestützte Dokumentation und Evaluation von Interventionen, Gesundheitspsychologische Prävention, Suizidprophylaxe, Präsentation, Rhetorik) für den Psychologischen Fachberater

Basisliteratur

Bauer, S. & Kordy, H. (Hrsg.) (2008). E-Mental-Health. Neue Medien in der psychosozialen Versorgung. Berlin: Springer.

Eichenberg, C. (2008). Bedeutung der Medien für klinisch-psychologische Interventionen. In B. Batinic (Hrsg.), Lehrbuch Medienpsychologie (S. 503-530). Berlin: Springer.

Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.

Downloads:
Seminarplan
E. Paus: Videotechnik
S. Leushkina: Der Einsatz des Internet in der Klinischen Psychologie
K. Kienzle: Der Einsatz von Mobilmedien in der Klinischen Psychologie
H. Hellwig: Computerunterstütze Diagnostik, Dokumentation und Evaluation
J. Schneider: Medieneinsatz im Rahmen stationärer Psychotherapie
T. Scherzer: Internetsucht
M. Elson: Onlinespielsucht
P. Hogrebe: Suizidforen
J. Bauer: Pro-Ana-Foren
 


Grundstudium: Seminar

Umgang mit Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan

Ort: CIP-Pool, Gronewaldstr., Köln

Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung über KLIPS, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 35 Personen

Inhalt: Der Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie trainiert.

Leistungsnachweis: Bachelorstudiengang: Scheinerwerb im Basismodul I: Studium Integrale, Seminar 2 (2 SWS/5 ECTS)
Prüfungsleistungen: Aktive Teilnahme, mündliche Präsentation, Aufgaben zur Internet- und Literaturrecherche sowie zur Manuskriptgestaltung und Zitierung, Gruppenreferat

Basisliteratur:

Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.

Downloads:
Seminarplan

Kreativitätstechniken: Mindmapping
Kreativitätstechniken: Brainstorming
Wissenschaftliche Schreibprojekte: Arbeitsschritte
Wissenschaftliche Schreibprojekte: Schreibstörungen
Zeitmanagement

 

Sommersemester 2008

Hauptstudium: Seminar

Gesundheit und Krankheit: Theoretische, diagnostische, gesundheitspolitische und persönliche Aspekte

Zeit: Do, 16.00-17.30 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychologische Diagnostik der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung
: Vordiplom

Inhalt: Gesundheit und Krankheit erfordern in ihrer begrifflichen Fassung ein Prozessverständnis, das nach den Hinderungsgründen für Gesundwerden und nach Bedingungen der Aufrechterhaltung einer Störung sucht. Nur so gelingt eine Abgrenzung von alltäglichen Normen dieses angeblichen Gegensatzes. Fundiertes diagnostisches Handwerkszeug ermöglicht in diesem Zusammenhang zu entscheiden, ob präventive, kurative oder palliative Maßnahmen im konkreten Fall angemessen sind. Diese Entscheidungen hängen wiederum eng mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen unseres Gesundheitssystems zusammen. Dabei verlangt jedwede psychotherapeutische Intervention als Basis einen reflektierten Umgang mit den eigenen persönlichen Voraussetzungen.
Im Seminar wird zunächst in die theoretischen Konzepte des Gesundheits- und Krankheitsbegriffes und in das allgemeine Störungswissen (Nosologie, Pathogenese, Ätiologie) eingeführt. Auf dem Hintergrund der kritischen Reflexion gängiger klassifikatorischer Diagnosesysteme werden basale diagnostische Grundfertigkeiten (u.a. Erstgespräch und Anamnese) vermittelt und praktisch eingeübt. Die Bedeutung von Selbsterfahrung und Psychohygiene für angehende Klinische Psycholog/innen und Psychotherapeut/innen wird diskutiert und anhand konkreter Möglichkeiten illustriert.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (Diagnoseerstellung nach ICD, Erstinterview und Anamneseerhebung, Gesundheitspsychologische Prävention,
Klientzentrierte Gesprächsführung, Präsentationen)  für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats.

Downloads:
Seminarplan

 


Hauptstudium: Kolloquium

Kolloquium für DiplomandInnen

Zeit: 14-tägig, Mi, 17.45-20.45 Uhr
Beginn: 09.04.2008

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychologische Diagnostik der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

 

Wintersemester 2007/2008

Hauptstudium: Seminar

Theorie und Technik verschiedener psychotherapeutischer Ansätze

Zeit: Do, 16.00-17.30 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychologische Diagnostik der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen

Inhalt: Seit den Anfängen der Psychoanalyse mit Freud hat sich ein ganzes Spektrum psychotherapeutischer Verfahren entwickelt. Nicht nur die Psychoanalyse hat sich in verschiedene Konzepte ausdifferenziert, sondern auch die nachfolgenden kognitiv-behavioralen, humanistischen und systemtischen Ansätze haben verschiedene Therapiekonzepte und -methoden ausgebildet. Im Seminar wird im ersten Schritt in die wichtigsten Konzepte psychotherapeutischer Verfahren bezüglich ihrer Entstehungsgeschichte, Fragestellungen, Vorgehen und Settingvariationen eingeführt. Anschließend wird angelehnt an die Unterscheidung zwischen trainingsorientierten und entwicklungsorientierten Interventionsstilen ein Überblick über die wichtigsten Interventionstechniken gegeben. Die Indikationen für die jeweiligen Stile werden diskutiert und ihre spezifische Anwendung im Kontext von Veränderungsprozessen in der Psychotherapie reflektiert.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (
Entspannungstechniken, Stabilisierungstechniken, Sokratischer Dialog und Konfrontationstechniken, Präsentationen) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats.

Basisliteratur:

Dally, A. (2004). Psychoanalytische und tiefenpsychologische Krankheitslehre. In W. Hiller, E. Leibing, F. Leichsenring & S.K.D. Sulz (Hrsg.), Lehrbuch der Psychotherapie. Bd. 1. München: CIP-Medien.

Fischer, G. (2006). Kausale Psychotherapie. Heidelberg: Asanger.

Kriz, J. (2001). Grundkonzepte der Psychotherapie (5. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Pine, F. (1990). Die vier Psychologien der Psychoanalyse und ihre Bedeutung für die Praxis. Forum der Psychoanalyse, 6, 232-249.
 

Downloads:
Seminarplan

K. Schulte & D. Kastenholz: Tiefenpsychologische Ansätze: Überblick
P. Dittmann: Die vier Psychologien der Psychoanalyse
N. Lichtenstein & E. Rugevics: Interventionstechniken tiefenpsychologischer Verfahren I: Überblick
M. Cornelius: Interventionstechniken tiefenpsychologischer Verfahren II: Umgang mit Übertragung und Widerstand
J. Bauer & S. Casapari: Kognitiv-behaviorale Ansätze: Ein Überblick
F. Thornau: Kognitiv-behaviorale Ansätze: Sokratischer Dialog
J. Dilfer: Humanistische Ansätze: Ein Überblick
S. Morell: Systemische Ansätze: Ein Überblick


Grundstudium: Seminar

Umgang mit Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan

Ort: CIP-Pool, Gronewaldstr., Köln

Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung über KLIPS, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 35 Personen

Inhalt: Der Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie trainiert.

Leistungsnachweis: Bachelorstudiengang: Scheinerwerb im Basismodul I: Studium Integrale, Seminar 2 (2 SWS/5 ECTS)
Prüfungsleistungen: Aktive Teilnahme, mündliche Präsentation, Aufgaben zur Internet- und Literaturrecherche sowie zur Manuskriptgestaltung und Zitierung, Gruppenreferat

Basisliteratur:

Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.

Downloads:
Seminarplan

Kreativitätstechniken: Mindmapping und Clustering
Kreativitätstechniken: Brainstorming und andere Techniken
Arbeitsschritte in wissenschaftlichen Schreibprojekten
Erste Hilfe bei Schreibstörungen
Zeitmanagement

 

 Sommersemester 2007

Hauptstudium: Seminar

E-Health: Konzepte, Anwendungen und Einflüsse der Klinischen Psychologie

Zeit: Do, 16.00-17.30 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail

Inhalt: Eine Reihe von Medien hat sich in verschiedensten Bereichen der klinisch-psychologischen Intervention zur Unterstützung und Begleitung psychosozialer und psychotherapeutischer Maßnahmen als erfolgreich und nützlich erwiesen. Das Spektrum reicht vom Einsatz traditionellerer Medien wie Bücher oder Videos beispielsweise zur Psychoedukation und Selbsthilfe bis hin zu moderneren Medientypen wie dem Internet, mobilen Medien oder Virtual-Reality-Anwendungen in verschiedenen Settings innerhalb von Beratung und Psychotherapie. Inzwischen wird auch die Nutzung digitaler Medien zunehmend selbstverständlicher, die mit Schlagworten wie „Sozialinformatik“, „Medizininformatik“, „Telemedizin“ oder „E-Health“  belegt ist. Der klinisch-psychologische und psychiatrische Bereich ist dabei eingeschlossen. Im Seminar werden aktuelle Entwicklungen des „E-Health“ im internationalen Raum vorgestellt und anhand von konzeptionellen Überlegungen und empirischen Befunden auf ihre Adaptation im deutschen Gesundheits- und Versorgungssystem geprüft. Heute kann jedoch schon als gesichert gelten, dass die Auseinandersetzung mit digitalem Medieneinsatz für die klinisch-psychologische Forschung und Praxis sowie für Medienwissenschaftler in verschiedener Hinsicht ein relevantes und fruchtbares Arbeitsfeld ist.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (Computergestützte Dokumentation und Evaluation von Interventionen, Gesundheitspsychologische Prävention, Suizidprophylaxe, Präsentation, Rhetorik) für den Psychologischen Fachberater

Basisliteratur

Eichenberg, C. (im Druck). Bedeutung der Medien für klinisch-psychologische Interventionen. In B. Batinic (Hrsg.), Lehrbuch Medienpsychologie. Berlin: Springer, 2007.

Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.

Downloads:
Seminarplan


Grund- und Hauptstudium: Übung

Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Zeit: Blockveranstaltung, Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: ab 2. Semester, vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen

Inhalt: Der Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie trainiert.

Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.

Basisliteratur:

Fischer, G. (2000). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil II. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Fischer, G., Eichenberg, C., Mosetter, K. & Mosetter, R. (2006). Stress im Beruf ? Wenn schon, dann aber richtig! Der Ratgeber für einen intelligenten Umgang mit Stress-Situationen. Heidelberg: Asanger.

Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.

Downloads:
Seminarplan

 

Wintersemester 2006/2007

Vorlesungen:

"Kausale Psychotherapie: Übersozialisation" im Rahmen der Vorlesungsveranstaltung "Kausale Psychotherapie", Prof. Dr. G. Fischer. 08. Januar 2007.
 


Hauptstudium: Seminar

Gesundheit und Krankheit: Theoretische, diagnostische, gesundheitspolitische und persönliche Aspekte

Zeit: Do, 16.15-17.45 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail

Inhalt: Gesundheit und Krankheit erfordern in ihrer begrifflichen Fassung ein Prozessverständnis, das nach den Hinderungsgründen für Gesundwerden und nach Bedingungen der Aufrechterhaltung einer Störung sucht. Nur so gelingt eine Abgrenzung von alltäglichen Normen dieses angeblichen Gegensatzes. Fundiertes diagnostisches Handwerkszeug ermöglicht in diesem Zusammenhang zu entscheiden, ob präventive, kurative oder palliative Maßnahmen im konkreten Fall angemessen sind. Diese Entscheidungen hängen wiederum eng mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen unseres Gesundheitssystems zusammen. Dabei verlangt jedwede psychotherapeutische Intervention als Basis einen reflektierten Umgang mit den eigenen persönlichen Voraussetzungen.
Im Seminar wird zunächst in die theoretischen Konzepte des Gesundheits- und Krankheitsbegriffes und in das allgemeine Störungswissen (Nosologie, Pathogenese, Ätiologie) eingeführt. Auf dem Hintergrund der kritischen Reflexion gängiger klassifikatorischer Diagnosesysteme werden basale diagnostische Grundfertigkeiten (u.a. Erstgespräch und Anamnese) vermittelt und praktisch eingeübt. Die Bedeutung von Selbsterfahrung und Psychohygiene für angehende Klinische Psycholog/innen und Psychotherapeut/innen wird diskutiert und anhand konkreter Möglichkeiten illustriert.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (Diagnoseerstellung nach ICD, Erstinterview und Anamneseerhebung, Gesundheitspsychologische Prävention,
Klientzentrierte Gesprächsführung, Präsentationen)  für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats.

Basisliteratur:

Fischer, G., Barwinski Fäh, R. & Bering, R. (in Vorbereitung). Lehrbuch der psychologischen Psychotherapie. München: Ernst Reinhardt.

Froelich, R.E. & Bishop, F.M. (1973). Die Gesprächsführung des Arztes. Berlin: Springer.

Downloads:
Seminarplan
K. Hanke: Gesundheit und Krankheit: Definitionen und Modelle
C. Eichenberg: Bausteine der Psychotherapie 1: Resilienz und Salutogenese
M. Heimann: Bausteine der Psychotherapie 2: Störungswissen: Ätiologie, Pathogenese, Symptomatologie
F. Tornau: Diagnosesysteme: ICD, DSM, OPD - Nutzen und Kritik
D. Drees: Diagnostische Fertigkeiten: Erstgespräch und Anamnese in Theorie und Praxis
A. Wesser: Lebensqualität von Psychotherapeuten
A. Orth: Persönliche Voraussetzungen, Psychohygiene, Selbsterfahrung und Supervision für Psychotherapeuten

 


Grund- und Hauptstudium: Übung

Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: ab 3. Semester, vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen

Inhalt: Der Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie trainiert.

Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.

Basisliteratur:

Fischer, G. (2000). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil II. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.
 

Downloads:
Seminarplan
 

 Sommersemester 2006

Vorlesungen:

"Kreativität" im Rahmen der Vorlesungsveranstaltung "Kreativität, Projektmanagement, Coaching - ausgewählte Themen der Organisationspsychologie", Prof. Dr. G. Fischer. 12. Juni 2006.

"Stress im Berufsleben" im Rahmen der Vorlesungsveranstaltung "Kreativität, Projektmanagement, Coaching - ausgewählte Themen der Organisationspsychologie", Prof. Dr. G. Fischer. 17. April 2006.

"Kausale Psychotherapie – eine Einführung in zentrale Konzepte" im Rahmen der Veranstaltung "Psychotherapieforschung und psychologische Medizin", Prof. Dr. G. Fischer. 17. April 2006.


Hauptstudium: Seminar   

Theorie und Technik verschiedener psychotherapeutischer Ansätze

Zeit: Do, 16.15-17.45 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail

Inhalt: Seit den Anfängen der Psychoanalyse mit Freud hat sich ein ganzes Spektrum psychotherapeutischer Verfahren entwickelt. Nicht nur die Psychoanalyse hat sich in verschiedene Konzepte ausdifferenziert, sondern auch die nachfolgenden kognitiv-behavioralen, humanistischen und systemtischen Ansätze haben verschiedene Therapiekonzepte und -methoden ausgebildet. Im Seminar wird im ersten Schritt in die wichtigsten Konzepte psychotherapeutischer Verfahren bezüglich ihrer Entstehungsgeschichte, Fragestellungen, Vorgehen und Settingvariationen eingeführt. Anschließend wird angelehnt an die Unterscheidung zwischen trainingsorientierten und entwicklungsorientierten Interventionsstilen ein Überblick über die wichtigsten Interventionstechniken gegeben. Die Indikationen für die jeweiligen Stile werden diskutiert und ihre spezifische Anwendung im Kontext von Veränderungsprozessen in der Psychotherapie reflektiert.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (
Entspannungstechniken, Stabilisierungstechniken, Sokratischer Dialog und Konfrontationstechniken, Präsentationen) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats.

Basisliteratur:

Dally, A. (2004). Psychoanalytische und tiefenpsychologische Krankheitslehre. In W. Hiller, E. Leibing, F. Leichsenring & S.K.D. Sulz (Hrsg.), Lehrbuch der Psychotherapie. Bd. 1. München: CIP-Medien.

Fischer, G. (2006). Kausale Psychotherapie. Heidelberg: Asanger.

Fischer, G., Barwinski Fäh, R. & Bering, R. (in Vorbereitung). Lehrbuch der psychologischen Psychotherapie. München: Ernst Reinhardt.

Kriz, J. (2001). Grundkonzepte der Psychotherapie (5. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Pine, F. (1990). Die vier Psychologien der Psychoanalyse und ihre Bedeutung für die Praxis. Forum der Psychoanalyse, 6, 232-249.


Downloads:
Seminarplan

J. Schmitz: Tiefenpsychologische Ansätze: Überblick
M. Getz & Ü.S. Seven: Die vier Psychologien der Psychoanalyse
A. Klein: Psychoanalytische Interventionsatechniken: Ein Überblick
K. Abresch & A. Orth: Umgang mit Übertragung und Widerstand
I. Abbing & A. Wesser: Kognitiv-behaviorale Ansätze: Überblick
E. Cetin & M. Neumann: Der sokratische Dialog
S. Hargesheimer, C. Köhler & D. Drees: Kognitive Umstrukturierung und andere ausgewählte Techniken
M. Heimann & U. Ahler: Humanistische Ansätze: Ein Überblick  

K. Molitor & C. Pütz: Systemische Ansätze: Ein Überblick
L. Lisorgorko, M. Schnetgöke & M. Zadon: Entspannungstechniken und hypnotherapeutische Verfahren
N. Boes: Meta-Indikation: Trainings- vs. entwicklungsorientierte Interventionsstile im Kontext von Veränderungsprozessen in der Psychotherapie


Grund- und Hauptstudium: Übung

Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: ab 2. Semester, vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen

Inhalt: Der Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie trainiert.

Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.

Basisliteratur:

Fischer, G. (2000). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil II. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.

Downloads:
Seminarplan

 

 

  Wintersemester 2005/2006

Hauptstudium: Seminar   

Gesundheit und Krankheit: Theoretische, diagnostische, gesundheitspolitische und persönliche Aspekte

Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail

Inhalt: Gesundheit und Krankheit erfordern in ihrer begrifflichen Fassung ein Prozessverständnis, das nach den Hinderungsgründen für Gesundwerden und nach Bedingungen der Aufrechterhaltung einer Störung sucht. Nur so gelingt eine Abgrenzung von alltäglichen Normen dieses angeblichen Gegensatzes. Fundiertes diagnostisches Handwerkszeug ermöglicht in diesem Zusammenhang zu entscheiden, ob präventive, kurative oder palliative Maßnahmen im konkreten Fall angemessen sind. Diese Entscheidungen hängen wiederum eng mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen unseres Gesundheitssystems zusammen. Dabei verlangt jedwede psychotherapeutische Intervention als Basis einen reflektierten Umgang mit den eigenen persönlichen Voraussetzungen.
Im Seminar wird zunächst in die theoretischen Konzepte des Gesundheits- und Krankheitsbegriffes und in das allgemeine Störungswissen (Nosologie, Pathogenese, Ätiologie) eingeführt. Auf dem Hintergrund der kritischen Reflexion gängiger klassifikatorischer Diagnosesysteme werden basale diagnostische Grundfertigkeiten (u.a. Erstgespräch und Anamnese) vermittelt und praktisch eingeübt. Die Bedeutung von Selbsterfahrung und Psychohygiene für angehende Klinische Psycholog/innen und Psychotherapeut/innen wird diskutiert und anhand konkreter Möglichkeiten illustriert.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (Diagnoseerstellung nach ICD, Erstinterview und Anamneseerhebung, Gesundheitspsychologische Prävention,
Klientzentrierte Gesprächsführung, Präsentationen)  für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats.

Basisliteratur:

Fischer, G., Barwinski Fäh, R. & Bering, R. (in Vorbereitung). Lehrbuch der psychologischen Psychotherapie. München: Ernst Reinhardt.

Froelich, R.E. & Bishop, F.M. (1973). Die Gesprächsführung des Arztes. Berlin: Springer.


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Seminarplan

A. Koch & U. Berger: Gesundheit und Krankheit: Definitionen und Modelle
M. Schnetgoeke & S. Thiele: Salutogenese und Resilienz
J. Schmitz & K. Weingarten: Störungswissen: Nosologie, Pathogenese, Ätiologie
I. Abbing & S. Dieter: ICD, DSM und OPD: Nutzen und Kritik
K. Molitor & N. Pietruschka: Diagnostische Fertigkeiten: Erstgespräch und Anamnese in Theorie und Praxis
K. Heinz & K. Abresch: Lebensqualität von Psychotherapeuten: Empirische Studien

P. Dittmann, S. Kistner & M. Rose: Persönliche Voraussetzungen, Psychohygiene, Selbsterfahrung und Supervision für Psychotherapeuten
I. Broich, L. Lisorgoko & K. Sommerlad: Stress und Stressbewältigung
N. Vetter: Sexueller Missbrauch in der Psychotherapie
L. Geisel, K. Schulz & K. Volpert: Wenn Helfer Fehler machen
 


Grund- und Hauptstudium: Übung

Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Zeit: Blockveranstaltung, Termine siehe Seminarplan

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: ab 2. Semester, vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen

Inhalt: Der Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie trainiert.

Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.

Basisliteratur:

Fischer, G. (2000). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil II. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.

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Seminarplan

L. Lisogorko & M. Schunath: Mind-Mapping und Clustering
V. Kopp & B. Raski: Brainstorming und andere Kreativitätstechniken
K. Müller & I. Skuballa: Arbeitsschritte in wissenschaftlichen Schreibprojekten

A.-C. Posten & A. Ruchlak: Erste Hilfe bei Schreibstörungen
N. Kroshka & K. Sommerlad: Zeitmanagement - - - Literaturtipps Lesetechniken

 

  Sommersemester 2005

Hauptstudium: Seminar   

Medienunterstützung in der klinisch-psychologischen Intervention: Möglichkeiten für die Planung, Durchführung und Evaluation

Zeit: Konstitutionssitzung: Mi, 11.05., 19.00 Uhr
Blockveranstaltung: 17.-18.06., 24.-25.06, jeweils 15.00-20.00 Uhr.

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail

Inhalt: Medienanwendungen können in verschiedenen Phasen der klinisch-psychologischen Intervention sinnvoll eingesetzt werden: In der Diagnostik unterstützen Computerprogramme den klinischen Urteilsprozess, in der Therapieplanung, Dokumentation und Evaluation optimieren und validieren sie die klinische Praxis (z.B. die Softwareversion von KÖDOPS - Kölner Dokumentationssystem für Psychotherapie und Traumabehandlung), in Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Selbsthilfe können verschiedene Medien als Instrumente im und als Setting für den Interventionsprozess dienen (z.B. moderne mediale Umgebungen wie das Internet oder virtuelle Realitäten-Technologien sowie die Nutzung des Short Message Service (SMS) zur Unterstützung von Beratung, Psychotherapie und Rehabilitation, aber auch traditionelle Medien wie Bücher und Videos in der Psychoedukation und Selbsthilfe). Im Seminar wird eine Reihe von Beispielen diesbezüglicher mediengestützter Anwendungen vorgestellt, ihre Potenziale aber auch gegebene Grenzen herausgearbeitet und Fragen hinsichtlich ihrer Effektivität durch die Zusammenstellung empirischer Evidenzen beantwortet. Im Zuge der allgemeinen Mediatisierung der Gesellschaft ist davon auszugehen, dass viele Menschen auch bei der klinisch-psychologischen Versorgung auf einen flexiblen Einsatz unterschiedlicher Medien verstärkt Wert legen. Diesbezüglich die genuin neuen Möglichkeiten moderner Medien zu kennen, in die eigene Arbeit zu integrieren, und das Know-How zu haben, sie wissenschaftlich zu evaluieren, ist eine wichtige Aufgabe angehender Klinischer Psychologen in Praxis und Forschung. 

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in
1. Klinischer Psychologie
und/oder
2. Bescheinung der behandelten Module (Computergestützte Dokumentation und Evaluation von Interventionen, Gesundheitspsychologische Prävention, Suizidprophylaxe, Präsentation, Rhetorik) für den Psychologischen Fachberater
oder
3.
Medienwissenschaften (Hauptstudium Medienpsychologie: Spezielle Medienpsychologie "Medienrezeption und -wirkung")
bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats mit der Bereitschaft, die eigenen mündlichen Präsentationsfertigkeiten zu reflektieren und zu verbessern.

Basisliteratur:

Fischer, G. (2000). KÖDOPS - Kölner Dokumentationssystem für Psychotherapie und Traumabehandlung. Köln: Deutsches Institut für Psychotraumatologie.

Fischer, G. (2003). KÖDOPS Softwareversion Standard. siehe www.koedops.de

Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.

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Seminarplan

11.05.05: Einführung
17.06.05:
K. Heinz: Computergestützte Diagnostik
K.J. Frank: Internetbasierte Diagnostik
18.06.05:
M. Engelmann: Bibliotherapie

N. Pietruschka: Selbsthilfe im Internet
24.6.05:
A. van der Linden:
Video in Beratung, Therapie und Rehabilitation
B. Kloidt: Computer: Möglichkeiten und Grenzen in Beratung, Therapie und Rehabilitation
M. Getz: Virtuelle Realitäten 

25.6.05:
K. Schulz: Short Message Service
J. Schmitz: Beratung und Therapie im Internet


Grund- und Hauptstudium: Übung

Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Zeit: Blockveranstaltung:
15.04.05: 15-20 Uhr
29.04.05: 15-20.30 Uhr
30.04.05: 15-21 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: ab 2. Semester, vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen

Inhalt: Der Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie trainiert.

Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.

Basisliteratur:

Fischer, G. (2000). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil II. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.

Downloads:
Seminarplan

S. Dieter, A. Koch & A. Kohl: Mind-Mapping und Clustering - - - Mind-Mapping-Programme: Bewertung
D. Ahrens & P. Späth: Brainstorming und andere Kreativitätstechniken

K. Abresch, I. Brantsch & M. Schnetgöke: Arbeitsschritte in wissenschaftlichen Schreibprojekten
S. Scharmanski, J. Schmitz & K. Weingarten: Erste Hilfe bei Schreibstörungen
K. Kitze & E. Uzunova: Zeitmanagement - - - Literaturtipps Lesetechniken

 

 Wintersemester 2004/2005

Hauptstudium: Seminar  

Sexualität und Internet: Klinische und sozialpsychologische Aspekte

Zeit: Konstitutionssitzung: Mo, 04.10., 19.00-20.30 Uhr
Blockveranstaltung: 22.-24.10., jeweils 15.00-21.00 Uhr.

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail

Inhalt: In der Auseinandersetzung mit sexuellen Internetaktivitäten war sowohl der fachliche als auch der öffentliche Diskurs lange Zeit stark polarisiert: Pauschal-alarmierenden Annahmen, die dem Internet pathologische und kriminelle Implikationen zuschrieben, standen undifferenziert-beschwichtigende Stimmen gegenüber, die Online-Sexualität marginalisierten. Inzwischen geht der Trend dahin, differenziert und empirisch fundiert zu betrachten, auf welche Weise Menschen mit Online-Sexualität konfrontiert werden und was Internetnutzer sexualbezogen im Netz tun. Neben der ungewollten (z.B. unerwünschte Sexualisierung durch pornografischem Spam in der Mailbox oder Übergriffe in Online-Foren) oder indirekten (z.B. durch exzessiven Konsum von Erotika und Pornografie des Partners) Konfrontation mit Online-Sexualität, gibt es ein breites Spektrum an selbst initiierten Internetaktivitäten für sexuelle Nutzungsweisen ganz unterschiedlicher Art: Rezeption von Aufklärungs- und Informationsseiten, Meinungs- und Erfahrungsaustausch, Abruf erotischer und pornografischen Darstellungen und die eigene Publikation solcher, Inanspruchnahme professioneller Online-Beratung zu sexuellen Fragen sowie dezidiert sexuelle Interaktion („Cybersex“) im Netz.

Im Seminar werden nach einer allgemeinen Einführung in verschiedene sexuelle Begehrensformen sowie klinisch relevante Ausprägungen diese verschiedenen Arten von Online-Sexualität aus psychologischer Perspektive expliziert, anhand von Beispielen erläutert und empirische Ergebnisse vorgestellt, die den Schluss erlauben, dass nicht das Internet als Technologie bestimmte konstruktive oder destruktive Effekte beim sexualbezogenen Gebrauch erzeugt, sondern vielmehr eine Reihe anderer Randbedingungen darüber entscheiden, welchen Einfluss dieser auf das Verhalten und Erleben des Individuums hat.

Durch die Mediatisierung ist der Gesellschaft ist davon auszugehen, dass das Klientel in psychosozialen Praxen zunehmend mehr über (auch sexualbezogene) Interneterfahrung verfügt, so dass für angehende Klinische Psychologinnen und Psychologen wichtig ist, die netzspezifischen Besonderheiten potenziell resultierender Probleme zu kennen, um ihnen informiert und angemessen begegnen zu können. Darüber hinaus sollten aber auch die sexuell konstruktiven Einsatzweisen des Internet bekannt sein, um diese in das interventive Repertoire einbinden zu können im Sinne der Ausschöpfung netzbasiert-sexualtherapeutischer Möglichkeiten.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie und/oder Bescheinung der behandelten Module (Diagnoseerstellung nach ICD, Präsentation, Rhetorik) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats mit der Bereitschaft, die eigenen mündlichen Präsentationsfertigkeiten zu reflektieren und zu verbessern.

Basisliteratur:

Cooper, A. (Ed.) (2002). Sex and the Internet: A Guidebook for Clinicans. Philadelphia, PA: Brunner-Routledge.

Döring, N. (2003). Sex im Internet: (k)ein Thema für die Klinische Psychologie? In R. Ott & C. Eichenberg (Hrsg.). Klinische Psychologie und Internet.  Potenziale für klinische Praxis. Intervention, Psychotherapie und Forschung (S. 271-291). Göttingen: Hogrefe.

Eichenberg, C. (2004). Täter (-hilfen) und Gewalt (-förderung) im Internet. Psychotherapie im Dialog, 2, 198-203.

Eichenberg, C. (2001). Umgang mit sexuellen Problemen im Internet: Informations-, Beratungs- und Selbsthilfemöglichkeiten für Betroffene. Psychotherapie im Dialog, 2, 3, 367-374.

Downloads:
Seminarplan

Eva Wesch & Franziska Maier: Varianten und Störungen sexuellen Begehrens
Richard Majer: Rezeption von Aufklärungs- und Informationsmaterialien
Anne Glossmann: Meinungs- und Erfahrungsaustausch
Johannes Löbner & Margret Schnetgöke: Inanspruchnahme von Online-Beratung zu sexuellen Fragen
Marvin Hoff: Abruf erotischer und pornografischer Darstellungen: Angebot und Nachfrage
Annemona Ligensa: Genderdifferenzen in der Rolle optischer vs. haptischer Reize
Dominic Frohn: Sexueller Selbstausdruck durch Webprojekte

Christiane Hütter & Michaela Voßhagen: Cybersex
Stefanie Maier: Internetsucht
Ralf Creutz: Cybersexsucht
Pamela Späth: Romantische Beziehungen im Internet: Anbahnung und Verläufe
Andrey Szebel: Kinder und Jugendliche als Rezipienten
Simone Wunert & Stefanie Vomhof: Online-Belästigung inbesondere in bezug auf sexuellen Kindesmissbrauch: Täterschaft vs. Prävention
Marco Barisic: Cyber"untreue" und Cybersexsucht des Partners


Grund- und Hauptstudium: Übung

Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Zeit: Blockveranstaltung:
14.01.05: 15-20 Uhr
28.01.05: 15-20.30 Uhr
29.01.05: 15-21 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen

Inhalt: Der Erfolg von wissenschaftlichen Arbeiten hängt entscheidend von der Beherrschung grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken ab. Kreativitätstechniken unterstützen die Themenfindung, Eingrenzung und Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten, persönliche Organisationsmittel und Methoden des Zeitmanagements erleichtern die zielführende Umsetzung. Dezidiert wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen sind die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur, ein angemessener wissenschaftlicher Schreibstil, Kenntnisse von Regeln verschiedener Forschungsmethodiken sowie die gekonnte mündliche Präsentation von Ergebnissen.
Im Seminar werden in all diese Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, die für fundierte Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten und damit für erfolgreiches Studieren ausschlaggebend sind, praxisnah vermittelt sowie trainiert.

Leistungsnachweis: Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, wissenschaftliche Texte verfassen/kreatives Schreiben, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Beteiligung.

Basisliteratur:

Fischer, G. (2000). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil I. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Fischer, G. (2001). Empfehlungen für den Aufbau wissenschaftlicher Beiträge. Teil II. Psychotraumatologie, 1, www.thieme-connect.de/ejournals/toc/psychotrauma.

Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler.

Downloads:
Seminarplan

M. Hoff, K. Portz & D. Frohn: Mindmapping/Clustering
C. Hütter:
Brainstorming
N. Moiser & A. Raab: Arbeitsschritte in wissenschaftlichen Schreibprojekten
S. Link & E. Wesch: Erste Hilfe bei Schreibstörungen
R. Creutz, A. Klute & R. Oehler: Zeitmanagement

 

 Sommersemester 2004

Hauptstudium: Seminar   

Medienunterstützung in der klinisch-psychologischen Intervention: Möglichkeiten für die Planung, Durchführung und Evaluation

Beginn: 19.04.2004

Zeit: ! ACHTUNG: Veranstaltungstermin geändert: Konstitutionssitzung: Montag, 19.04., 18.15 - 19.45 Uhr
Termine der Blockveranstaltung:
07. und 08. Mai 2004, 15-20h
25. und 26. Juni 2004, 15-20h

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom; vorherige Anmeldung per E-mail

Inhalt: Medienanwendungen können in verschiedenen Phasen der klinisch-psychologischen Intervention sinnvoll eingesetzt werden: In der Diagnostik unterstützen Computerprogramme den klinischen Urteilsprozess, in der Therapieplanung, Dokumentation und Evaluation optimieren und validieren sie die klinische Praxis (z.B. die Softwareversion von KÖDOPS - Kölner Dokumentationssystem für Psychotherapie und Traumabehandlung), in Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Selbsthilfe können verschiedene Medien als Instrumente im und als Setting für den Interventionsprozess dienen (z.B. moderne mediale Umgebungen wie das Internet oder virtuelle Realitäten-Technologien sowie die Nutzung des Short Message Service (SMS) zur Unterstützung von Beratung, Psychotherapie und Rehabilitation, aber auch traditionelle Medien wie Bücher und Videos in der Psychoedukation und Selbsthilfe). Im Seminar wird eine Reihe von Beispielen diesbezüglicher mediengestützter Anwendungen vorgestellt, ihre Potenziale aber auch gegebene Grenzen herausgearbeitet und Fragen hinsichtlich ihrer Effektivität durch die Zusammenstellung empirischer Evidenzen beantwortet. Im Zuge der allgemeinen Mediatisierung der Gesellschaft ist davon auszugehen, dass viele Menschen auch bei der klinisch-psychologischen Versorgung auf einen flexiblen Einsatz unterschiedlicher Medien verstärkt Wert legen. Diesbezüglich die genuin neuen Möglichkeiten moderner Medien zu kennen, in die eigene Arbeit zu integrieren, und das Know-How zu haben, sie wissenschaftlich zu evaluieren, ist eine wichtige Aufgabe angehender Klinischer Psychologen in Praxis und Forschung. 

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie und/oder Bescheinung der behandelten Module (Computergestützte Dokumentation und Evaluation von Interventionen, Gesundheitspsychologische Prävention, Suizidprophylaxe, Präsentation, Rhetorik) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats mit der Bereitschaft, die eigenen mündlichen Präsentationsfertigkeiten zu reflektieren und zu verbessern.

Basisliteratur:

Fischer, G. (2000). KÖDOPS - Kölner Dokumentationssystem für Psychotherapie und Traumabehandlung. Köln: Deutsches Institut für Psychotraumatologie.

Fischer, G. (2003). KÖDOPS Softwareversion Standard. siehe www.koedops.de

Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.

Downloads:
Seminarplan

M. Hoffmann: Computergestützte Diagnostik
O. Goldovskaia: Computergestützte Diagnostik: Zur Äquivalenzfrage zwischen Papier-Bleistift-Versionen und der Computerversion
C. Hütter: Internetbasierte Diagnostik
N. Moiser & K. Kitze: Bibliotherapie
M. Voßhagen: Selbsthilfe im Internet

R. Creutz: Prävention im Internet
P. Späth: Medienunterstützung i
n Beratung, Therapie und Rehabilitation: Videoeinsatz
S. Dank: Medienunterstützung i
n Beratung, Therapie und Rehabilitation: Der Computer als Therapeut?
A. Hagebusch: Medienunterstützung i
n Beratung, Therapie und Rehabilitation am Beispiel Short Message Service (SMS)
E. Wesch: Medienunterstützung i
n Beratung, Therapie und Rehabilitation: Virtuelle Realitäten
F. Hoffstätter: Internetunterstützung in Beratung und Therapie
K. Portz: Medienunterstützung i
n der Therapieplanung, Durchführung und Dokumentation: Einführung, Übersicht und Beispiele
S. Hanke-Arnold: Medienunterstützung i
n der Therapieplanung, Durchführung und Dokumentation: KÖDOPS


Grund- und Hauptstudium: Übung

Computergestützte Literatursuche und -beschaffung in Klinischer Psychologie, Psychotherapie und Psychotraumatologie

Termin: Dienstag, 13.04.2004, 15 - 19 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen

Inhalt: Die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur ist eine Schlüsselkompetenz wissenschaftlichen Arbeitens und gehört zu unserem alltäglichen Handwerkszeug. Diese Routinetätigkeiten werden durch den Einsatz neuer Medien enorm erleichtert. Diese einmalige Veranstaltung hat das Ziel, an einem Nachmittag in die grundlegenden Recherchetechniken und Beschaffungsmöglichkeiten einzuführen und praktisch einzuüben sowie auf spezifische, für die Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychotraumatologie relevanten Quellen hinzuweisen. Darüber hinaus wird die Einarbeitung von Literatur in eine wissenschaftliche Arbeit nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie angeleitet, die für die formal richtige Aufbereitung von Hausarbeiten und Diplomarbeiten beherrscht werden muss.

Basisliteratur

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (Hrsg.) (1997). Richtlinien zur Manuskriptgestaltung (2., überarbeitete und erweiterte Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

Friedlein, I. & Musch, J. (2000). Elektronische Literaturrecherche und -beschaffung. Psychomed, 3, 190-195. [On-line]. Available: http://www.reinhardt-verlag.de/pdf/pm-probe2-3.pdf  

 

 Wintersemester 2003/2004

Hauptstudium: Seminar   

Klinische Psychologie@Internet: Klinisch-psychologische Aspekte des Internet und der Internetnutzung

Beginn: 13.10.2003

Zeit: Montag, 18.15 - 19.45 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom; basale Internetkenntnisse + Internetzugang; vorherige Anmeldung per E-mail

Inhalt: Das Internet als ein mächtiges und differenziertes Informations- und Kommunikationsmedium weist eine Reihe von Schnittstellen zur Klinischen Psychologie auf. Ziel des Seminars ist nach einer Einführung in die Grundlagen und  spezifischen Kommunikationsbedingungen des Internet, den Sinn und Nutzen dieses Mediums für die klinisch-psychologische Wissenschaft herauszuarbeiten (z.B. Informationsgewinnung, netzbasierte Forschung, wissenschaftliches Publizieren). Über den eigenen konstruktiven Einsatz des Internet hinaus werden wir im Zuge der Informatisierung der Gesellschaft im klinischen Bereich immer häufiger mit psychosozialen Problemen konfrontiert, die mit der Nutzung von Computern und Computernetzwerken zusammenhängen. Internet-Nutzung kann aber nicht nur zur Genese und Verschärfung von klinisch relevanten Problemen beitragen, sie kann auch die Problemlösung unterstützen. Patienteninformationssysteme im WWW, Selbsthilfe-Mailinglisten und psychologische E-Mail-Beratung sind Beispiele für netzbasierte Möglichkeiten der psychosozialen Versorgung. Im Seminar werden die Chancen und Grenzen von internetvermittelten klinisch-psychologischen Interventionsangeboten diskutiert, Antworten auf Fragen wie „Internetsucht- ein neues Störungsbild?“ gemeinsam erarbeitet und spezielle Nutzungsformen (z.B. Online-Sexualität, Suizidalität im Internet) unter klinischer Perspektive beleuchtet.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie und/oder Bescheinung der behandelten Module (Präsentation, Rhetorik, Modelle der Kommunikation, Gesundheitspsychologische Prävention, Suizidphrophylaxe) für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats mit der Bereitschaft, die eigenen mündlichen Präsentationsfertigkeiten zu reflektieren und zu verbessern.

Basisliteratur:

Batinic, B. (2000). Internet für Psychologen (2. überarbeitete und erweiterte Auflage). Göttingen: Hogrefe.

Batinic, B., Werner, A., Gräf, L. & Bandilla, W. (Hrsg.) (1999). Online Research. Göttingen: Hogrefe.

Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.

Downloads:
Seminarplan
20.10.03: T. Otte: Grundlagen des Internet
27.10.03: C. Eichenberg: Nutzen des Internet in der Klinischen Psychologie: Informationsgewinnung und Wissenschaftliches Publizieren

03.11.03: V. Zurawska: Netzbasierte Forschung
10.11.03: S. Schilles: Internetsucht

17.11.03: M. Krings: Online-Sexualität
24.11.03: M. Kaiser: Der Suizid: Überblick über Hintergründe von Suizidalität und Suizid
08.12.03: M. Kaiser
& D. Böhle: Präventionsangebote im Internet
15.12.03: M. Krings & S. Schilles: Beratung und Therapie im Internet I

12.01.04: D. Böhle & T. Otte: Beratung und Therapie im Internet II
19.01.04: R. Kopitz: Beratung und Therapie im Internet III
 
§

Grund- und Hauptstudium: Übung

Computergestützte Literatursuche und -beschaffung in Klinischer Psychologie, Psychotherapie und Psychotraumatologie

Termin: Dienstag, 07.10.2003, 15 - 19 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen

Inhalt: Die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur ist eine Schlüsselkompetenz wissenschaftlichen Arbeitens und gehört zu unserem alltäglichen Handwerkszeug. Diese Routinetätigkeiten werden durch den Einsatz neuer Medien enorm erleichtert. Diese einmalige Veranstaltung hat das Ziel, an einem Nachmittag in die grundlegenden Recherchetechniken und Beschaffungsmöglichkeiten einzuführen und praktisch einzuüben sowie auf spezifische, für die Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychotraumatologie relevanten Quellen hinzuweisen. Darüber hinaus wird die Einarbeitung von Literatur in eine wissenschaftliche Arbeit nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie angeleitet, die für die formal richtige Aufbereitung von Hausarbeiten und Diplomarbeiten beherrscht werden muss.

Basisliteratur

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (Hrsg.) (1997). Richtlinien zur Manuskriptgestaltung (2., überarbeitete und erweiterte Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

Friedlein, I. & Musch, J. (2000). Elektronische Literaturrecherche und -beschaffung. Psychomed, 3, 190-195. [On-line]. Available: http://www.reinhardt-verlag.de/pdf/pm-probe2-3.pdf  


 Sommersemester 2003

Hauptstudium: Seminar   

Trainingselemente zum Psychologischen Fachberater und ausgewählte Themen der Arbeits-/Organisations- und Kommunikations-/ Medienpsychologie

Beginn: 22.04.2003 

Zeit: Dienstag, 16 - 18 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom, begrenzte Teilnehmerzahl, vorherige Anmeldung per E-mail

Inhalt: Es werden aus den drei Curricula der unterschiedlichen Weiterbildungsgänge zum Psychologischen Fachberater einzelne ausgewählte Trainingselemente, die auch in der Praxis der AOKM-Psychologie relevant sind, besprochen sowie trainiert/praktisch eingeübt: Kreativitätstechniken, Wissenschaftliche Texte verfassen/Kreatives Schreiben, Präsentation, Zeitmanagement und persönliche Organisationsmittel.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Arbeits-/Organisations- und Kommunikations-/ Medienpsychologie (AOKM) und/oder Bescheinung der behandelten Module für den Psychologischen Fachberater bei regelmäßiger Teilnahme, aktiver Beteiligung und Übernahme eines Referats.

Basisliteratur: Die den einzelnen Trainingsmodulen und ausgewählten Themen jeweils zugeordnete Literatur wird in der Einführungsveranstaltung bekannt gegeben.

Downloads:
Seminarplan
22.03.03: Literatursuche und -beschaffung
27.05.03: C. Bödecker: Wissenschaftliches Schreiben
               I. Rapp & C. Hemsley: Erste Hilfe bei akuten Schreibstörungen
03.06.03: A. Calaci & N. Schindler: Ergebnisse des "Reihumschreibens"
13.06.03: Zeitungsmärchen
17.06.03:
Einarbeitung von Literatur in eine wissenschaftliche Arbeit  
01.07.03: D. Melmert: Speed Reading
            
  M. Kaiser: Zeitmanagement


Grund- und Hauptstudium: Übung

Computergestützte Literatursuche und -beschaffung in Klinischer Psychologie, Psychotherapie und Psychotraumatologie

Termin: Dienstag, 15.04.2003, 15 - 19 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: vorherige Anmeldung per E-mail, Teilnehmerbegrenzung auf maximal 20 Personen

Inhalt: Die kompetente Recherche und Beschaffung von Literatur nimmt eine Schlüsselfunktion beim wissenschaftlichen Arbeiten ein und gehört zu unserem alltäglichen Handwerkszeug. Diese Routinetätigkeiten werden durch den Einsatz neuer Medien enorm erleichtert. Diese Veranstaltung hat zum Ziel, in die grundlegenden Recherchetechniken und Beschaffungsmöglichkeiten einzuführen und praktisch einzuüben sowie auf spezifische, für die Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychotraumatologie relevanten Quellen hinzuweisen.

Basisliteratur: Friedlein, I. & Musch, J. (2000). Elektronische Literaturrecherche und -beschaffung. Psychomed, 3, 190-195. [On-line]. Available: http://www.reinhardt-verlag.de/pdf/pm-probe2-3.pdf


 

Wintersemester 2002/2003

Hauptstudium: Seminar   

Klinische Psychologie@Internet: Klinisch-psychologische Aspekte des Internet und der Internetnutzung

Beginn: 15.10.2002

Zeit: Dienstag, 16 - 18 Uhr

Ort: Institut für Klinische Psychologie & Psychotherapie der Universität zu Köln, Höninger Weg 115, 50969 Köln

Teilnahmebedingung: Vordiplom; basale Internetkenntnisse + Internetzugang; vorherige Anmeldung per E-mail

Inhalt: Das Internet als ein mächtiges und differenziertes Informations- und Kommunikationsmedium weist eine Reihe von Schnittstellen zur Klinischen Psychologie auf. Ziel des Seminars ist, den Sinn und Nutzen des Internet für die klinisch-psychologische Wissenschaft herauszuarbeiten (z.B. Informationsgewinnung, netzbasierte Forschung, wissenschaftliches Publizieren). Über den eigenen konstruktiven Einsatz des Internet hinaus werden wir im Zuge der Informatisierung der Gesellschaft im klinischen Bereich immer häufiger mit psychosozialen Problemen konfrontiert, die mit der Nutzung von Computern und Computernetzwerken zusammenhängen (z.B. Internetsucht). Internet-Nutzung kann aber nicht nur zur Genese und Verschärfung von klinisch relevanten Problemen beitragen, sie kann auch die Problemlösung unterstützen. Patienteninformationssysteme im WWW, Selbsthilfe-Mailinglisten und psychologische E-Mail-Beratung sind Beispiele für eine netzbasierte Möglichkeiten der psychosozialen Versorgung.  Im Seminar werden die Chancen und Grenzen von internetbasierten Beratungs- und Therapieangeboten diskutiert, Antworten auf  Fragen wie „Internetsucht- ein neues Störungsbild?“ gemeinsam erarbeitet und spezielle Forschungsthemen (z.B. Online-Sexualität, Suizidalität im Internet) unter klinischer Perspektive beleuchtet.

Leistungsnachweis: Scheinerwerb in Klinischer Psychologie bei regelmäßiger Teilnahme und Übernahme eines Referats.

Basisliteratur:

Batinic, B. (2000). Internet für Psychologen (2. überarbeitete und erweiterte Auflage). Göttingen: Hogrefe.

Batinic, B., Werner, A., Gräf, L. & Bandilla, W. (Hrsg.) (1999). Online Research. Göttingen: Hogrefe.

Ott, R. & Eichenberg, C. (Hrsg.) (2003). Klinische Psychologie und Internet. Potenziale für klinische Praxis, Intervention, Psychotherapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.

 

last update: 26.06.10


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